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Falscher Bankmitarbeiter, echte KontonummerBurscheider verliert fünfstelligen Betrag

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ARCHIV - 15.12.2013, Sachsen, Dresden: Eine Person telefoniert mit ihrem Mobiltelefon an der Wand zeichnet sich ihr Schatten ab.  (zu dpa: «Falsche Polizistin bringt 87-Jährigen um Wertgegenstände») Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Sonntag fiel ein Burscheider auf einen Telefonbetrug herein..

Ein Burscheider wird bei einem Telefonbetrug um einen fünfstelligen Betrag gebracht. 

Ein Burscheider ist am Sonntag Opfer eines perfide inszenierten Telefonbetrugs geworden. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln aus, berichtet die Polizei – und das mit bemerkenswerter Raffinesse: Im Display des Mannes erschien die echte Rufnummer der Bank. Was folgte, war eine klassische Manipulation unter modernem Deckmantel.

Geld auf fremdes Konto transferiert

Der vermeintliche Bankmitarbeiter schilderte angebliche Unregelmäßigkeiten bei Abbuchungen vom Konto des Mannes. Verunsichert und unter Druck öffnete das Opfer die pushTAN-App der Bank und bestätigte mehrere Überweisungen – ohne zu ahnen, dass er damit den Tätern Tür und Tor öffnete. Kurz darauf stellte er fest, dass Wertpapiere verkauft und Geld auf ein fremdes Konto transferiert worden waren.

Der Schaden belief sich zunächst auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Eine Strafanzeige wurde erstattet, die Bank umgehend informiert. Ob sich der Schaden noch begrenzen lässt, war zunächst unklar.

Die Polizei weist erneut darauf hin: Banken fordern ihre Kunden niemals telefonisch zur Herausgabe von Zugangsdaten auf und verlangen keinen Fernzugriff auf private Rechner. Wer Fragen zu solchen Betrugsmaschen hat, erreicht die Kriminalprävention des Rheinisch-Bergischen Kreises unter 02202 205-444 oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.