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Aus für GesprächsrundeBurscheider Bürgerstammtisch lieferte kontroverse Diskussionen

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Bürgermeister Stefan Caplan sprach beim letzten Bürgerstammtisch, neben ihm seine Stellvertreterin Silke Riemscheid.

Burscheid – Der Themenmix hätte manchen Talkshowmoderator gut zu Gesicht gestanden: Fallschirmspringer und Flugkapitäne waren beim Burscheider Bürgerstammtisch zu Gast.

Erfahrungen am Hindukusch

Und ob es der mittlerweile verstorbene Bergisch Gladbacher Bestatter Fritz Roth war, der Obi-Gründer Professor Manfred Maus aus Wermelskirchen oder der Remscheider Christdemokrat Jens Nettekoven, der über seine Erfahrungen als Soldat im Hindukusch sprach – in zehn Jahren hat die Burscheider Zukunftsinitiative mit ihren Bürgerstammtisch einiges bewegt.

Nun fand die beliebte Runde unter dem Motto „Menschen treffen jung und alt“ zum letzten mal statt. Organisatorin Silke Riemscheid ließ die Zeit Revue passieren. „In Burscheid gibt es inzwischen vielfältige Angebote und Treffpunkte. Wir haben uns daher schweren Herzens entschieden, den Bürgerstammtisch nach zehn erfolgreichen Jahren nicht weiterzuführen und uns anderen Ideen und Projekten zu widmen“, so Riemscheid. Doch sie bleibt der Zukunftsinitiative Burscheid mit ihrer Initiative „Treffpunkt Ehrenamt“ erhalten.

Gespräch mit dem Bürgemeister

Traditionsgemäß findet am letzten Bürgerstammtisch des Jahres das „Gespräch mit dem Bürgermeister“ statt. Stefan Caplan stand im Kinder- und Jugendzentrum Megafon Rede und Antwort und übergab dem Team Präsente der Stadt und eine Urkunde. Die Besucher des letzten Stammtisches waren gleich in reger Diskussion. Ähnlich dem Seniorenwegweise wurde eine Broschüre über die Grab- und Bestattungsformen auf dem Burscheider Friedhof angeregt. Wie Burscheid zur Senkung des Hebesatzes in der Nachbarstadt Leverkusen stehe und wie es mit der Baustelle in der Burscheider Innenstadt weitergeht wollten sie wissen. Caplan nahm die Anregung für die Friedhofsbroschüre auf. Bei der Innenstadtsanierung war er bei einem seiner Lieblingsthemen. Ende des Monats soll die Obere Hauptstraße fertig werden. Und Caplan bekommt mittlerweile auch Lob von den einst strengsten Kritikern.