Neubaugebiet in VorbereitungFällungen an der Königsberger Straße ab Anfang Februar

Auf dem ehemaligen Spielplatz an der Königsberger Straße soll gebaut werden.
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Burscheid – Nun wird es ernst. Die Bäume am ehemaligen Spielplatzes an der Königsberger Straße sollen gefällt werden, um Platz für die Erschließung des Neubaugebiets zu machen. Wie Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss erklärte, sollen die Fällarbeiten spätestens Anfang Februar erfolgen – unter Beachtung der Schonfrist zum Artenschutz.
Anwohner nicht begeistert
Als die Anwohner im September 2016 über den Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans erfuhren, waren sie nicht begeistert. Es ging zum einen um die Bäume. Aber auch die damals vorgesehene Verdopplung der Wohneinheiten – es sollten acht anstelle der zulässigen vier Einheiten gebaut werden– ging manchem zu weit. Zumal die Anwohner der Pastor-Löh-Straße bemängelten, dass sie sich auf die erste Vorstellung des B-Plans verlassen hätten.
Zuerst ein neuer Kanal
Ursprünglich waren vier Wohneinheiten vorgesehen. Die Stadtverwaltung argumentierte daraufhin, dass sich das Land hinter der Danziger Straße besser vermarkten lasse, wenn weitere Wohneinheiten hinzukämen. Doch wie Bergfelder-Weiss erklärt, sind nun maximal vier Wohneinheiten „gemäß den Festsetzungen des Bebauungsplanes“, vorgesehen. Die Zufahrt zu den Häusern auf dem ehemaligen Spielplatz solle mit einer öffentlichen Erschließungsstraße zur Königsberger Straße hin ausgerichtet sein, in etwa dort, wo heute der Weg verläuft. Für Fußgänger soll es eine Verbindung zur Pastor-Löh- Straße geben.
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Einen Zeitrahmen kann die Verwaltung noch nicht nennen. „Bevor jedoch mit den Hochbauten begonnen werden kann, erfolgt in Abstimmung mit dem Erwerber und den Technischen Werken Burscheid (TWB) vorab die Kanalerneuerung, zum Teil in anderer Lage, sowie die Vorbereitung der künftigen Straßentrasse“, so Bergfelder-Weiss. Die Stadtentwickler betonten vor drei Jahren, dass sich die Bauten harmonisch ins Umfeld einfügen werden.
Als Ausgleichsmaßname Wildobstbäume
Die Verwaltung hatte zudem erklärt, dass eine rund 100 Quadratmeter große Grünfläche den Eingang zum neuen Wohngebiet markieren werde. Auf dieser Wiese sollten drei Wildobstbäume gepflanzt werden, als Kompensation für die Bäume, die im Baugebiet fallen müssen.

