Abo

Neubepflanzung41 neue Bäume für den Eicherhof

2 min
  1. Die Zufahrt zum Eicherhof säumen nun 41 großlaubige Mehlbeerbäume.
  2. Eigentlich sollten die Bäume als „Hochzeitsallee" gepflanzt werden. Dieses Projekt scheiterte leider an der Zustimmung privater Eigentümer.

Leichlingen – Es ist zwar keine echte Allee, weil die Stämme nur auf einer Seite des Sträßchens stehen. Und es ist entgegen der ursprünglichen Planungen auch keine „Hochzeitsallee“ geworden. Aber imposant sieht sie dennoch aus, die etwa 350 Meter lange Reihe neuer Bäume, die jetzt an der Zufahrt zum Eicherhof stehen. In der vergangenen Woche hat der städtische Bauhof am Fahrbahnrand 41 Großlaubige Mehlbeerbäume in die Erde gesetzt.

Sie beginnen am Kindergarten Flohkiste Am Hammer, bilden eine Reihe entlang der schmalen Straße bis zum Schlosstor empor und schlagen danach auf dem landwirtschaftlichen Anliegerweg einen sanften Bogen bis zur Einmündung der Kreisstraße 1 am Hühnerbusch.

Blüten und Früchte

Schon jetzt hübsch anzusehen, werden die noch an Stützpfosten angebundenen Stämmchen in ausgewachsenem Zustand eine 15 Meter hohe Baumreihe bilden, die der Blütenstadt am Ortseingang bei Unterberg gut zu Gesicht stehen wird. Die bienenfreundlichen Mehlbeeren wachsen schmal und kegelförmig, tragen von Mai bis Juni weiße Blüten und im Herbst rote, kugelförmige und essbare Früchte.

Die Neupflanzung hatte Bürgermeister Frank Steffes Ende vergangenen Jahres eigentlich als „Hochzeitsallee“ angekündigt. Die romantische Idee dahinter: Paare, die in der Außenstelle des Standesamtes auf Schloss Eicherhof heiraten, sollten die Patenschaft für einen Baum übernehmen.

„Hochzeitsallee" für Frischvermählte

Im Gegenzug für eine Spende sollten die Brautleute zur Erinnerung eine Plakette mit ihren Namen und dem Hochzeitstag am Baumstamm bekommen.Doch dieses Projekt ließ sich so zum Bedauern der Stadtverwaltung nicht verwirklichen. Denn die privaten Eigentümer des Feldes auf der anderen Straßenseite wollten nicht, dass auf ihrem Grundstück ebenfalls Bäume gepflanzt werden.Daher konnte keine Allee entstehen. Und darum entfiel auch der vorgesehene Zuschuss aus dem „100-Alleen-Programm“ des Landes. Aus diesem Fördertopf waren 20 000 Euro eingeplant gewesen. Einige Bäume weniger wurden jetzt ausschließlich auf städtischer Seite des Wegs gepflanzt. Ihre Anschaffung wurde weitgehend aus Mitteln der Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse Köln finanziert, die für das Land einsprang. Aus dem städtischen Etat wurden nur 2500 Euro benötigt.

Die Stadt hatte auch andere Straßen ins Auge gefasst, um an der Initiative des Landes zur Schaffung neuer Alleen teilnehmen und das Grün der Blütenstadt vermehren zu können. Aufgrund der Förderrichtlinien kamen viele Stellen, wie die Landwehrstraße oder die Leichlinger Straße, jedoch nicht infrage.