Triste BepflanzungAn der B 51 soll es in den Kreiseln bunter werden

Es geht rund auf der B 51 in Hilgen. In vier Jahren wurde die Bundesstraße mit Kanal, Kreiseln und Busverknüpfungspunkt am Raiffeisenplatz modernisiert. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen.
Copyright: Britta Berg
- Bauschutt im Boden und eine kärgliche Bepflanzung - die Kreisel auf der B 51 machen kein gutes Bild
- Ab Frühjahr 2022 könnte die Stadt übernehmen und regt ein Sponsorenmodell für die Pflege an
Burscheid-Hilgen – Drei neue Kreisel wurden auf der B 51 in Hilgen angelegt. Doch im Inneren sieht es mit der spärlichen Bepflanzung triste aus. Dabei wurde in den politischen Gremien sogar schon über eine Bepflanzung diskutiert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird die sogenannte Anwuchspflege derzeit aber noch vom Landesbetrieb Straßen NRW durchgeführt.
Landesbetrieb bis Frühjahr 2022 zuständig
Erst danach könne die Stadt übernehmen. „Sowohl die Technischen Werke Burscheid (TWB) als auch die Stadtverwaltung schätzen die Bedeutung der Gestaltung der Kreisverkehrsflächen für das Erscheinungsbild Hilgens hoch ein. Deshalb sind sie seit der Herrichtung dieser Flächen auch in einem ständigen Austausch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, der bei planmäßigem Vertragsablauf noch bis Frühjahr 2022 für die Pflege zuständig ist“, erklärt die Verwaltung.
Oberboden mit Bauschutt
Die Auffüllung und die Qualität des Bodens sei unzureichend. So sei der gelieferte Oberboden mit Bauschutt verunreinigt.
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Bei verschiedenen Ortsterminen von Stadt und TWB mit Vertretern des Landesbetriebs seien sich alle einig darüber gewesen, dass die Mängel nachgebessert werden müssen. Doch erst wenn sich der Flächenzustand nach Ablauf der Frist für die Anwuchspflege verbessert haben sollte und auch die Durchführung der zugesicherten Maßnahmen gelungen sein sollten, entscheide die Stadt über die Übernahme. Dazu gehört dann auch der zu leistende Unterhaltungsaufwand.
Sponsoren könnten im Kreisel werben
„Das Erscheinungsbild der Kreisverkehre kann dann – in Abstimmung mit der Politik – zukünftig positiv verändert werden. Die Kosten hierfür müssten dann allerdings auch von der Stadt Burscheid getragen werden“, so die Verwaltung. Eine „Sponsoring-Lösung“, wie zum Beispiel Werbung für ein ortsansässiges Unternehmen sei grundsätzlich denkbar.
Auch ein Ideenwettbewerb, und damit eine Identifizierung der Hilgener Bürger mit der Gestaltung der drei Projekte, könnte dann ausgeschrieben werden. Allerdings, so die Stadtverwaltung, müssten dabei die Versorgungsleitungen im Kreisel bedacht werden. (JAN)

