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Verkehr in BurscheidTiefe Krater in A 1-Ausfahrt mit Schotter gefüllt

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Ausfahrt A 1 Burscheid

In der Burscheider A 1-Ausfahrt wurde gearbeitet: Auch eine neue Leitplanke soll dort noch entstehen.

  1. Wenn es sich auf der Höhestraße staut und im Bereich der Burscheider A 1-Ausfahrt nicht mehr flüssig läuft, wird immer häufiger eine „zweite Fahrspur“ eröffnet.
  2. Dadurch sind dort teilweise tiefe Krater entstanden, die nun gefüllt wurden.

Burscheid – Bedeutend ruhiger ging es am Donnerstagvormittag in Burscheid zu. Grund war die vorübergehende Sperrung der Autobahn Ausfahrt in Richtung Köln.

Die Verkehrsteilnehmer waren schon vor der Anschlussstelle Wermelskirchen auf die Umleitung hingewiesen worden. Und für einige Stunden floss kein Verkehr von der A 1 nach Burscheid hinein. Über zunehmenden Lkw-Verkehr hatten sich Anwohner und Politiker in jüngster Zeit beklagt.

Und die Brummis hinterließen ihre Spuren an der Ausfahrt. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hatte den Abschnitt deswegen gesperrt, da neben der Fahrbahn bereits tiefe Krater entstanden waren. Wenn es sich auf der Höhestraße staut und im Bereich der Ausfahrt nicht mehr flüssig läuft, wird immer häufiger eine „zweite Fahrspur“ eröffnet.

Kurzum: Lkw und Autos fahren neben dem Asphalt und wiederholt blieben schwere Fahrzeuge dabei stecken. Das wiederum ist eine zusätzliche Gefahrenquelle.

Bei den Arbeiten hat Straßen NRW nun den so entstanden Graben mit Schotter wieder verfüllt und verdichtet.

Demnächst soll eine Leitplanke aufgestellt werden, um zu verhindern, dass immer wieder neben die Fahrbahn ausgewichen wird.

Die Ausfahrt hat der Landesbetrieb seit einiger Zeit im Blick, da sie im Zuge der Verkehrssituation am Leverkusener Kreuz immer häufiger auch von Verkehrsteilnehmern genutzt wird, die Burscheid nicht als Ziel haben. Vor allem über die ehemalige B 51 weichen die Lastwagen und sonstigen Verkehrsteilnehmer dann gerne aus. Dringend fordern die Burscheider daher aktuelle Verkehrszählungen.

An der Höhestraße ist Stau mittlerweile an der Tagesordnung. Straßen NRW hatte die mobile Ampelschaltung an der Höhestraße aufgestellt, um dem regelmäßigen Stau auf der Höhestraße zu begegnen. Die stationären Ampeln konnten das nicht ausreichend verarbeiten und es gab Stau auf der Autobahn. Die Situation an der Höhestraße hat das aber nicht entschärft.