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Wechsel in der PflegeberatungKreis will den Service mit Büro in Leichlingen erhalten

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Die Leichlinger Seniorenberaterin Aleksandra Petz bei der Einweihung des Quartiersbüros.

Die Leichlinger Seniorenberaterin Aleksandra Petz bei der Einweihung des Quartiersbüros. Die Pflegeberatung tritt sie an den Kreis ab.

Die Zuständigkeit für die Pflegeberatung geht zum 1. August von der Stadt Leichlingen auf den Kreis über.  

Wer Rat in Sachen Pflegegrad-Einstufung und Pflegegeld sucht, Hilfsmittel und Unterstützung für pflegende Angehörige benötigt, sich über Tages- und Kurzzeitpflegeplätze informieren will, muss sich künftig an die Kreisverwaltung und nicht mehr ans Leichlinger Rathaus wenden. Die Zuständigkeit für Aufgaben der kommunalen Pflegeberatung wechseln ab 1. August dieses Jahres von der Stadt Leichlingen zum Rheinisch-Bergischen Kreis, der diesen Bereich zentralisiert und sukzessive von allen kreisangehörigen Kommunen übernimmt.

Die fachliche Leiterin Bonnie Schreiner vom Kreis war  in der Sitzung des Leichlinger Sozialausschusses zu Gast, um die Umstellung zu erläutern – und um Sorgen vor einer Serviceverschlechterung und weiten Wegen zu zerstreuen. Die Pflegeberatung werde mit einem Büro vor Ort bleiben, versprach sie. Wo sie künftig angesiedelt wird, bespricht sie zurzeit mit der Verwaltung. Dafür hat man vor allem das Quartiersbüro an der Kirchstraße im Auge, das sich als neue soziale Anlaufstelle dafür auch anbietet, bestätigte Fachbereichsleiter Ingolf Bergerhoff.

Es ist uns wichtig, vor Ort präsent zu sein.
Bonnie Schreiner, Pflegeberatung des Kreises

Fachkräfte werden im Kreis künftig gebündelt. Aber: „Es ist uns wichtig, hier vor Ort präsent zu sein“, betonte Schreiner. Leichlinger Bürgerinnen und Bürger können sich auch weiterhin telefonisch, per Videoberatung, im Büro oder bei Hausbesuchen, die den größten Teil der Kontakte ausmachen, über Pflegefragen beraten lassen. 

Seniorenberaterin Aleksandra Petz gibt das Thema Pflege ab

Aleksandra Petz, seit 2020 Senioren-, Pflege- und Wohnraumberaterin der Stadtverwaltung und aktuell auch kommissarische Leiterin des Quartiersbüros, wird den Bereich Pflege an ihre Kolleginnen und Kollegen vom Kreis abtreten. Laufende Fälle soll sie in der Übergangsphase noch weiter betreuen, um einen reibungslosen Wechsel zu ermöglichen. Die Seniorenberatung mit Angeboten für die ältere Generation wie Teilhabe am Leben, Hilfe bei altersbedingten Themen oder Übergang in die Nacherwerbsphase bietet Petz weiterhin im Seniorenbüro der Stadt Leichlingen an (nach Terminabsprache unter 02175/992250).

„Wir verstehen uns als Lotse durch den Beratungsdschungel“, bietet Schreiner ihre Hilfen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen frühzeitig an: „Wir arbeiten dabei proaktiv, nicht erst, wenn der Pflegefall eingetreten ist“. Die Beratung ist kostenlos und trägerneutral.

Eine Terminabsprache ist bei persönlicher Beratung telefonisch unter 02202/136543 oder per E-Mail erforderlich. Zu den Servicezeiten montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr nehmen die Fachkräfte der Pflegeberatung Anliegen entgegen und geben Auskünfte. Weitere Informationen, Broschüren und Formulare finden Interessierte auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises.

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