Die Feuerwehr spricht von einem ruhigen Übergang, aber vermeidbaren kleinen Bränden.
SilvesternachtMehr Polizeieinsätze in Leichlingen

Die Polizei hatte in der Silvesternacht in Leichlingen mehr zu tun als sonst. (Symbolbild)
Copyright: Friso Gentsch/dpa
Von einem ruhigen Jahreswechsel sprechen Feuerwehr und Rettungsdienst im Rheinisch-Bergischen Kreis. Zwischen 22 Uhr an Silvester und 6 Uhr am Neujahrstag seien 20 Einsätze abgearbeitet worden. Neunmal musste die Feuerwehr ausrücken, elfmal der Rettungsdienst. Größere Feuer habe man nicht löschen müssen. Es sei um brennende Abfallbehälter und sonstige Kleinbrände gegangen, hieß es am Donnerstag.
Schon im Lauf des Silvestertages habe die Feuerwehr sechsmal ausrücken müssen. Dreimal seien Feuerwerkskörper falsch benutzt worden. In der Nacht sei dann eine Unart aufgefallen: „In mehreren Straßen brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach der Benutzung unbeaufsichtigt am Straßenrand abgestellt worden waren.“ Das habe zu zusätzlichen Einsätzen geführt, die durch sachgerechtes Löschen und Entsorgen der Feuerwerksreste hätten vermieden werden können.
Ungemütliches Wetter sorgt für ruhigen Übergang
Das nasskalte Wetter hat aus Sicht der Rettungskräfte den ruhigen Übergang ins Jahr 2026 begünstigt: „Insgesamt waren verhältnismäßig wenige Menschen auf den Straßen unterwegs.“ Die Einsätze seien „über die gesamte Nacht hinweg, im erwartbaren und gut beherrschbaren Rahmen“ geblieben. Allerdings hatten sich Feuerwehr und Rettungsdienst wiederum sehr sorgfältig auf die besondere Nacht vorbereitet und weitere Wachen besetzt.
Alles zum Thema Bergisches Land
Auch die Polizei sprach am Donnerstag von einem verhältnismäßig ruhigen Jahreswechsel. Jedoch gab es in der Nacht in Leichlingen mit elf deutlich mehr Einsätze als im Jahr davor, als die Polizei lediglich vier protokollierte. In Burscheid halbierte sich die Zahl der Polizeieinsätze von sechs auf drei, in Bergisch Gladbach waren es mit 25 vier weniger als im Vorjahr, in Wermelskirchen mit neun einer weniger als zum Jahreswechsel 2024 zu 2025. Auch in Odenthal (diesmal fünf), Rösrath, Overath und Kürten war es ruhiger als zuvor.
Die Zahl der Einsätze wegen Ruhestörung verdoppelte sich im Kreis auf acht. 13 Mal wurde die Polizei gerufen, weil falsch mit Feuerwerk umgegangen wurde oder Anwohner sich belästigt fühlten.

