Sandplatz eingeweihtIn der Balker Aue finden wieder Dressur-Turniere statt

Der neue Turnierplatz des Leichlinger Reit- und Fahrvereins stieß bei den Profis auf Lob.
Copyright: Kuntze
Leichlingen – Endlich wieder Dressursport in der Balker Aue: Der Leichlinger Reit- und Fahrverein konnte nach der langen Corona-Durststrecke auf seinem neuen Sandplatz im Sportzentrum an der Wupper ein Late-Entry-Dressurturnier ausrichten. Nach dem pandemiebedingten Ausfall fast aller Reitturniere im Rheinland war dies ein Auftakt in die neue Turniersaison.
100 Profis am Start
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage waren nur Profi-Reiter aus dem Rheinland und Westfalen sowie alle Kaderreiter aus Deutschland zugelassen. Ebenso waren aufgrund eines strengen Hygiene-Konzeptes leider noch keine Zuschauer erlaubt.
Ausgeschrieben war ein Programm mit Dressurprüfungen für die Nachwuchspferde bis hin zur Spitzenklasse in Form eines Grand-Prix Spezial. Über 100 Profis gingen mit ihren Pferden mehr als 200 Mal an den Start und zeigten insgesamt sehr gute bis herausragende Leistungen, resümierte der Vereinsvorsitzende Oliver Kuntze.
Nach über einjähriger Planungs- und Bauphase bedeutete das Turnier auch die Einweihung für den neuen Mehrzweck-Reitplatz in der Größe von 80 mal 60 Metern. Er wartet mit einem speziellen Fundamentaufbau und Entwässerungssystem auf und wurde mit hochwertigem Reitsand belegt. Bei den Pferdesportlern stieß die moderne Anlage auf großes Lob.
Vom Leichlinger Reit- und Fahrverein ging die Pferdewirtschaftsmeisterin Stefanie Preuss an den Start und erreichte mit Ihrem Erfolgspferd Rocky Deluxe nach langer Verletzungspause in einer Dressurprüfung der Klasse M* direkt einen vierten Platz.
Bei der Spitzenprüfung des Reitturniers, dem Grand Prix Spezial, siegte Heiner Schiergen mit Aaron. Die überragende Leistung wurde von den Richtern mit fast 74 Prozent am höchsten bewertet. Der Reiter ist der aktuelle Rheinische Meister und Berufsreiterchampion 2020. Pferd und Reiter sind seit drei Jahren ungeschlagen.
Verein hofft auf Zuschauer
Der zweite Platz ging an Anke Unger mit ihrem Pferd Lindström H. Die ehemalige Mannschafts-Europameisterin der U-25-Reiter, Julienne Piotrowski, mit Duke Rubin, folgte mit knappen Abstand auf Rang drei.
Nach dem erfolgreichen Turnierwochenende hofft der Reitverein bald auch eine Veranstaltung für die Springreiter ausrichten zu können – wenn es erlaubt ist, auch mit Amateur-Reitern und Zuschauern. (hgb)
