Der neue Plan sieht fast doppelt so viele Bäume vor.
Umgestaltung wartet seit JahrenStadt Leichlingen legt Entwurf für Schützenstraße vor

Der ursprüngliche Anstoß, die Schützenstraße in Leichlingen neu zu gestalten, liegt fast acht Jahre zurück.
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Der ursprüngliche Anstoß, die Schützenstraße in Leichlingen neu zu gestalten, liegt fast acht Jahre zurück, ein entsprechender Beschluss wurde dann im Juni 2021 gefasst. Aber nichts passierte, wegen Personalproblemen lag der Plan in der Schublade, bis die Stadt im vergangenen Herbst die Schützenstraße erneut auf die Tagesordnung der zuständigen Ausschüsse holte und eine Neuplanung anstrebte. „Die neue Planung Schützenstraße liegt nun im Stadium eines Entwurfs vor“, teilt die Stadt jetzt in einer Vorlage für den Hauptausschuss am Mittwoch mit.
Bestehen bleibe in dieser neuen Planung die Zahl der Stellplätze: je zwei im nördlichen und im südlichen Teil der Straße, einer davon jeweils auch für Radfahrer. Neu ist, dass nicht wie ursprünglich vorgesehen fünf, sondern neun Bäume an der Straße stehen sollen. Und: „Die darüber hinaus noch geplanten Grünbeete bleiben in ihrer Längenausdehnung gleich.“
Straße soll verkehrsberuhigter Bereich werden
Die Schützenstraße soll ein verkehrsberuhigter Bereich werden. Durch diese Verkehrsführung und die hinzukommenden Bäume erhofft sich die Stadt „eine nachhaltige Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Schützenstraße“. Außerdem soll die Infrastruktur an der Straße komplett barrierefrei sein.
Das alles kostet wohl rund 800.000 Euro, eine Summe, die noch in die aktuelle Haushaltsplanung aufgenommen werden müsse. Aber die Stadt will sich das Geld beim Land zurückholen: „Für die Maßnahme soll eine Erstattung beim Land NRW auf Basis der Verordnung zur Erstattung von Beitragsausfällen für kommunale Straßenbaumaßnahmen (Erstattungsverordnung) beantragt werden.“
Allerdings bekommt sie das Geld erst, wenn alles fertig ist. Das soll frühestens 2028 so weit sein. Und damit die Erstattung sichergestellt sei, müsse man einen „Straßenbaueinzelbeschluss“ fassen, teilt die Stadt zum Procedere mit. Und ein Beschluss sei notwendig, damit man mit dem Kanalbau beginnen und die Ausschreibung für die weiteren Arbeiten vorbereiten könne.

