Sicherer als die Serpentine an der KirchstraßeBeliebter Fußweg wird bald repariert

Warnschild am Fußweg an der Landrat-Trimborn-Straße.
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Leichlingen – Für die Nachbarn und andere Benutzer des schmalen Fußwegs, der von der Landrat-Trimborn-Straße hinunter zur Kirchstraße führt, ist Hoffnung in Sicht. Die CDU-Fraktion hatte bei der Stadtverwaltung die Instandsetzung der beliebten Abkürzung angemahnt. Und daraufhin jetzt vom Ratsbüro die Nachricht bekommen, dass die Herrichtung des Pfades bereits in Auftrag gegeben und in der Umsetzung sei.
Den Antrag hatte Ratsfrau Silvia Pallenberg, die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, eingereicht, nachdem sie in einer Bürgerfragestunde auf den maroden Weg angesprochen worden war. Er sei bei dem Starkregen-Unwetter im Juni 2018 ausgespült worden und seitdem nicht repariert worden. Stattdessen sei der Pfad mit einem Warnschild als schadhafte Strecke ausgewiesen worden.
Gefährliche S-Kurve
„Anwohner und besonders viele Schulkinder nutzen diesen Weg nicht nur weil er wesentlich kürzer, sondern weil er wesentlich sicherer ist“, erklärt Pallenberg. Denn gehe man auf dem Bürgersteig entlang der L 359, müsse man die Straßenseite in der scharfen S-Kurve wechseln, da der Fußweg auf der anderen Seite weitergeführt wird.
Gipfeltreffen an der Serpentine Kirchstraße
An der S-Kurve der oberen Kirchstraße kommt es am Donnerstag, 14. Mai, zu einer Ortsbesichtigung der Behörden, bei der auch mögliche Gefahren der wie berichtet von vielen als leichtsinnig kritisierten Bebauung des Steilhangs zur Sprache kommen. An der Besprechung mit Eigentümer, Architekt und Bauleitung sollen neben Bauamt und Verkehrsbehörde Feuerwehr und Polizei teilnehmen.
Die Baugenehmigung für 20 Wohnungen in zwei „Stadtvillen“ mit Tiefgarage, teilt die Verwaltung aufgrund vermehrter Anfragen mit, sei 2017 auf Grundlage des gültigen Bebauungsplans aus dem Jahr 2000 erteilt worden. Es gebe bisher keinen Grund, diese zu widerrufen oder zu ändern. Dass das Gelände beim Starkregen 2018 überspült worden sei, müsse als Ausnahme gewertet werden.
Die Gefahr für Gelände und Gebäude und dass die Tiefgarage ohne entsprechende Schutzmaßnahmen bei einem starken Unwetter volllaufen könnte, sei den Investoren bekannt. Es sei geplant, die Baustelle und den Straßenzustand der L 359 engmaschig zu kontrolliere. Voraussichtlich werde in der Bauphase eine Ampelanlage erforderlich. (hgb)
Genau in dieser S-Kurve liege jetzt zudem die Zufahrt zu der neuen Baustelle im Inneren der Serpentine. Dies mache die Überquerung der Kirchstraße für Fußgänger an dieser Stelle noch gefährlicher. Leider sei seit Jahren auch der Fußweg von der Karl-Huschens-Straße hinunter zur Kirchstraße gesperrt, so dass dieser nicht alternativ genutzt werden könne.
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Die von der CDU beantragte Debatte über den Weg in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses habe sich, so die Verwaltung in einer Antwort an Pallenberg, erledigt, weil die Instandsetzung ja bereits laufe.


