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Weihnachtskonzert in der Aula Ein Ritual im Advent, das jeder mag

Weihnachtsritual: Wenn die Mitglieder des Gemischten Chores Germania in der Aula zum Adventskonzert antreten, dann ist der Besuch für die Leichlinger quasi Pflicht.

Weihnachtsritual: Wenn die Mitglieder des Gemischten Chores Germania in der Aula zum Adventskonzert antreten, dann ist der Besuch für die Leichlinger quasi Pflicht.

Leichlingen – Rund um Weihnachten geht es stets um Rituale. Das weiß Sabine Müller, die an diesem Tag in der Aula Am Hammer steht und das Konzert des Gemischten Chores Germania moderiert. Rituale seien zum Beispiel das Backen, das Schreiben von Weihnachtskarten, das Singen. „Und natürlich der Besuch beim Germania-Chor“, wie sie sagt.

Da hat Sabine Müller natürlich recht – was man ja schon daran sieht, dass der Saal ausverkauft ist. Wer sich das traditionelle Adventskonzert dieser Truppe entgehen lässt, ist eben selber schuld. Darum lässt es sich auch kaum jemand entgehen. Und einmal mehr wird keine Erwartung enttäuscht.

Verstärkung aus Leverkusen

Russische Weisen spielten die Musiker des Newa-Ensembles.

Russische Weisen spielten die Musiker des Newa-Ensembles.

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„Alle Jahre wieder“ lautet das Motto für 2019 – was vor allem in einer Hinsicht stimmt: Alle Jahre wieder lassen sich die Mitglieder des Germania-Chores Überraschungen einfallen, um ihren treuen Konzertbesuchern etwas zu bieten. Zum Beispiel die musikalischen Gäste, die über die Chorsänger hinaus auftreten. Dieses Mal sind es die Künstler des Junges Musicals Leverkusen, die erstmals mit von der Partie sind.

Sie präsentieren Songs aus Musiktheaterstücken, die weltbekannt sind und schon Millionen Menschen ans Herz gingen: „Rocky“ mit seiner Liebesgeschichte zwischen dem gleichnamigen Boxer und seiner Adrian. „Wicked“ mit diesem humorvollen Zwiegespräch zweier Hexen, die sich nicht ausstehen und die doch nicht voneinander lassen können. Und „Cats“ natürlich. Andrew Lloyd Webbers Welterfolg. Mit diesem einen Song, den alle kennen und lieben: „Memory“. Dazu noch „White Christmas“ und „Winter Wonderland“ – fertig ist der jugendlich-rasante Teil des Konzertes.

Rasant wird es zudem beim Auftritt des Newa-Ensembles aus Russland, das mit Musik rund um „Kalinka“ aufwartet. Aber: Dreh- und Angelpunkt sind dennoch die Damen und Herren der Germania. Unter der Leitung von Juliano Suzuki singen sie „Il est né le divin enfant“ (Rutter), „Prope est dominus“ (Rheinberger) und „Hört der Engel große Freud’“ (Mendelssohn-Bartholdy).

Zudem mehrere Klassiker zum Fest, die bei keinem Adventskonzert der Welt fehlen dürfen: „Still, still, still“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ sind ebenso Bestandteil des Programms wie „In dulci jubilo“, „Stern zu Betlehem“ oder das traditionell launige „Feliz Navidad“.

Am Ende, beim gemeinsamen Singen von „Alle Jahre wieder“ als dem Mottostück dieses Konzertes, und von „O du fröhliche“ werden dann die Menschen im Saal mit ins Musik-Boot geholt. Wie immer. Dieser Chor Germania hat eben nicht nur mit Ritualen zu tun, sondern irgendwie auch mit: Familie.