BauspielplatzKronos-Mitarbeiter Schwitzen für den guten Zweck

Lesezeit 2 Minuten
Die Kronos-Mitarbeiter schwangen Spaten und schoben Schubkarren für den guten Zweck.

Die Kronos-Mitarbeiter schwangen Spaten und schoben Schubkarren für den guten Zweck.

Hamza Abdiji und Jeremias Pütz von der Firma Kronos Titan kamen ganz schön ins Schwitzen – was kein Wunder war: Beide schoben Schubkarren mit Ästen und Erde hin und her. Immer wieder: Aufladen, losgehen, entladen. Sie taten das auch noch an einem Wochenende. Und dennoch lächelten sie, weil sie freiwillig für einen guten Zweck schwitzten: Gemeinsam mit gut 30 Kollegen brachten sie nämlich das Außengelände des Bauspielplatzes an der Rheindorfer Oderstraße auf Vordermann. Damit die Kinder, die hier in den kommenden Ferienwochen spielen wollen, dies auch ohne Einschränkung tun können.

Komitee gebildet

Im vergangenen Jahr hatten sie bei Kronos Titan ein Komitee aus Mitarbeitern des Unternehmens gegründet, das sich um soziale Projekte in der Stadt kümmert. Die Mitglieder dieser Gruppe schlagen bei regelmäßigen Treffen vor, wo man sich in Leverkusen einbringen könnte. Die entsprechenden Einrichtungen werden kontaktiert, ein Termin abgesprochen. Und dann: wird geholfen. In diesem Jahr waren Abdiji, Pütz und Kollegen beispielsweise schon im Altenheim Alkenrath, beim Naturgut Ophoven und dem Deutschen Kinderschutzbund, um ihre Dienste anzubieten. Der Bauspielplatz in Rheindorf war nun Projekt Nummer vier – und der Einsatz lohnte sich: Der über Monate des Links-Liegen-Lassens schlichtweg zu hoch gewordene Humus- und Gartenabfallhaufen neben den Gebäuden des Bauspielplatzes wurde endlich abgetragen. Zuständig dafür war das Quartett der Kronos-Spatenschwinger um Ralf Wunder, Kevin Hedrich, Sven Hartmann und Timo Stroh. Anika Müller rupfte derweil Unkraut aus Steinritzen. Ein paar andere Mitarbeiter brachten den Bolzplatz auf Vordermann.

Und Kronos-Sprecher Jürgen Theus, der ebenfalls mit anpackte, freute sich darüber, dass an Tagen wie diesen nicht nur malocht werde, sondern dass sich auch Gespräche zwischen den Mitarbeitern des Unternehmens und den Menschen vor Ort, in den Einrichtungen, entwickelten. Was Markus Sonnenberg als Leiter des Bauspielplatzes bestätigte, ehe er lobte: „Diese Hilfe ist wunderbar und und sehr willkommen.“

Denn: Gerade für Arbeiten wie die von den Kronos-Mitarbeitern an diesem Tag erledigten fehlten neben der kostenlosen Betreuung der Kinder oftmals die Zeit. „Wir sind sehr dankbar“, sagte Sonnenberg, ehe es am Ende ans gemeinsame Abschlussgrillen ging.

Nachtmodus
KStA abonnieren