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Neue BahnstadtEröffnung von Leverkusens neuer Sporthalle erneut verschoben

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Von außen sieht die neue Sporthalle schon gut aus, beim Innenausbau gibt es Probleme.

Von außen sieht die neue Sporthalle schon gut aus, beim Innenausbau gibt es Probleme.

Insolvenzen und Probleme bei der Neuausschreibung bringt die Stadt als Grund an.

Die Eröffnung der Dreifachsporthalle in der Neuen Bahnstadt Opladen verzögert sich erneut. Zuletzt war die Fertigstellung für die Osterferien angekündigt, nun sollen für die NRW-Sportschule Landrat-Lucas-Gymnasium und Vereine die Halle erst nach den Sommerferien in Betrieb nehmen können.

Als Grund führt die Stadt Insolvenzen beauftragter Unternehmen im Bereich des Wärmedämmverbundsystems sowie der Aufzugsanlage an. Demnach wurde der Bau des Wärmedämmverbundsystems bereits im Dezember 2025 neu ausgeschrieben, allerdings konnte bislang kein Auftrag erteilt werden, da Unterlagen unvollständig sind. Angebote für die Aufzugsanlage würden aktuell gesichtet.

Viele Rückschläge

Der Bau der Halle ist seit Jahren von Rückschlägen geprägt. Bereits 2021 wurde bekannt, dass sich die Fertigstellung deutlich verzögert und der Kostenrahmen erheblich steigt. Statt der ursprünglich geplanten 12,8 Millionen Euro rechnete der Sportpark Leverkusen später mit rund 19,7 Millionen Euro. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2024 geplant.

Die neue Dreifachsporthalle gilt als zentraler Baustein zur Entlastung der angespannten Hallensituation in Leverkusen. Bereits 2019 stellte ein Entwicklungsplan fest, dass den Schulen der Stadt mindestens zehn Sporthallenteile fehlen. Vorrangig soll die neue Halle dem Landrat-Lucas-Gymnasium zur Verfügung stehen. Dessen Status als NRW-Sportschule hatte den Bau durch Landesfördermittel ermöglicht.