In der Marc-Chagall-Straße gab es am Sonntagnachmittag einen Großeinsatz.
Brand in SchlebuschLeverkusener Feuerwehr versenkt Batteriespeicher im Wasserbad

Die Leverkusener Feuerwehr wurde am Sonntag zu einem Kellerbrand in Schlebusch gerufen (Symbolbild)
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Das Lagebild war zunächst nicht ganz klar. Was sich hinter dem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Marc-Chagall-Straße verbarg, konnte die Feuerwehr-Leitstelle nach der Meldung um 13.21 Uhr nicht ermessen. Sobald die Einsatzkräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Schlebusch sowie der Rettungsdienst an der Brandstelle angekommen waren, wurde es offenkundig: Im Keller des Hauses brannte ein Batteriespeicher.
Vier Trupps seien unter Atemschutz in den Keller eingedrungen. Dabei hatten sie zwei Strahlrohre. Klar war auch, dass schnell gelüftet werden musste. Das Feuer an sich sei „schnell gelöscht“ worden, hieß es am Nachmittag. Danach trugen die Wehrleute den Batteriespeicher aus dem Keller und kühlten ihn in einem mit Wasser gefüllten Behälter.
Den Keller hätten die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, hieß es weiter. Ein weiterer Trupp habe als Sicherheitstrupp bereitgestanden; auch die Wohnungen seien kontrolliert und belüftet worden. Insgesamt seien 33 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit neun Fahrzeugen in Schlebusch gewesen. (tk)