Rainer Schmeltzer stand den Schülerinnen und Schülern der Theodor-Wuppermann-Schule Rede und Antwort
„Schule macht Landtag“Landtagsvizepräsident zu Gast in Manforter Schule

Rainer Schmeltzer, Vizepräsident des Landtags von NRW, kommt mit Schülerinnen und Schülern der Theodor-Wuppermann-Schule ins Gespräch.
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„Wie lange ist ihr Arbeitstag?“, „Was ist im Moment die größte Herausforderung in NRW?“ und „Wie viel verdienen sie?“ Das und weitere waren die Fragen, denen sich Rainer Schmeltzer am Mittwoch von interessierten Fünft- und Sechstklässlern stellte. Der Vizepräsident des NRW-Landtags war anlässlich des Projekts „Schule macht Landtag“ an die Theodor-Wuppermann-Schule gekommen.
Die Auseinandersetzung mit der Demokratie ist der Schule wichtig. Regelmäßig veranstaltet die Theodor-Wuppermann-Schule Projekttage zum Thema Demokratieblidung. „Die Demokratie muss geschützt werden“, so Konrektorin Anke Dörrhöfer. Die Schülerinnen und Schüler sollen sehen, was sie machen können. Für sie auch besonders wichtig, dass die Demokratiebildung schon in den jüngsten Altersstufen beginnt, denn: „Je früher, desto besser“.
Entscheidungen betreffen auch Leverkusen
Dörrhöfer machte den Schülerinnen und Schülern vor Diskussionsbeginn deutlich, dass die Entscheidungen, die im Landtag getroffen werden, alle betreffen. Bildung, Digitalisierung, Chancengleichheit und Klimaschutz – all das seien solche Themen.
Im Vorfeld an die Diskussion mit dem Landtagsvizepräsidenten hatte die Schülervertretung Fragen an Schmeltzer gesammelt, die in der Diskussion gestellt werden konnten. Darunter, wie Schmeltzer sie nannte, „Standardfragen“, aber auch Fragen dazu, wie Schülerinnen und Schüler in der Politik am besten Gehör finden.
Schule und Bildung seien, so der SPD-Politiker, der nun mittlerweile seit 26 Jahren im NRW-Landtag sitzt, Dauerthemen. Er gab den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in seinen Arbeitsalltag und verblüffte den einen oder anderen auch, beispielsweise damit, dass so eine Plenarsitzung im Landtag schonmal bis tief in die Nacht dauern konnte. Die größte Herausforderung in NRW sieht er, passend zu den Projekttagen in der Theodor-Wuppermann-Schule, darin, die Demokratie zu erhalten.
Das Projekt „Schule macht Landtag“, ist zwar jetzt an der Manforter Schule beendet – Demokratie ist aber nicht fertig, machte Konrektorin Dörrhöfer schon zu Beginn der Diskussion klar. So sollen an der Schule nun neben der Schülervertretung auch Klassenräte gebildet werden, um die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler auszuweiten.

