Der Bau in Manfort soll in Zukunft medizinische Einrichtungen beherbergen.
ImmobilienNeuer Nutzer für den AOK-Sitz in Leverkusen

Das frühere AOK-Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz ist verkauft worden.
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Die AOK-Ära am Konrad-Adenauer-Platz in Manfort ist nach Jahrzehnten beendet. Das Gebäude sei an einen privaten Investor verkauft worden, hieß es am Freitag vom Immobilienhaus Savills. Der Käufer wolle die 2200 Quadratmeter in dem Manforter Gebäude künftig selbst nutzen. „Perspektivisch ist eine Ausrichtung auf medizinische Zwecke vorgesehen“, so eine Sprecherin von Savills. Details nannte sie nicht; auch über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.
Die Immobilie am Konrad-Adenauer-Platz ist eines von 47 Gebäuden, die von der Allgemeinen Ortskrankenkasse genutzt wurden. Eigentümer dieser Häuser war ein Konsortium aus der Volksbank Brauschweig/Wolfsburg und dem Heidelberger Immobilienentwickler FOM Real Estate. Beide Unternehmen arbeiten eng zusammen und hatten die Häuser 2021 übernommen. Die von der AOK benutzten Gebäude wurden zuletzt sämtlich auf den Markt gebracht.
Ein Platz für Adenauer und de Gaulle
Die Leverkusener AOK-Niederlassung wurde in den 1960er Jahren gebaut und war zuletzt 2009 modernisiert worden. Im Zuge der Renovierung wurde nicht nur das Gebäude angepackt, sondern auch sein Umfeld. Dabei waren auch die Büsten von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle wieder zutage getreten.
Der Ort wird am kommenden Montag wieder wichtig: Dann wird des 150. Geburtstages von Konrad Adenauer gedacht. Neben dem Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers und vormaligen Kölner Oberbürgermeisters kommen der Landtagsabgeordnete Rüdiger Scholz (CDU), seine Parteifreundin und Bezirksbürgermeisterin Michaela Di Padova, die frühere Landtagsabgeordnete Ursula Monheim und Resi Arentz zur Feierstunde um 11 Uhr. Sie ist die Witwe des Bildhauers Kurt Arentz, von dem die beiden Politikerbüsten stammen.

