Oberbürgermeister Stefan Hebbel dringt auf einen Termin in Leverkusen mit den Verantwortlichen des Bundesverkehrsministeriums und der Autobahn GmbH.
„Realitäten anerkennen“Leverkusens OB Hebbel spricht in Berlin über A1-Ausbau

Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte sprach mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Rüdiger Scholz (v.l.) über den A1-Ausbau.
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Oberbürgermeister Stefan Hebbel hat bei einem Besuch im Bundesverkehrsministerium in Berlin darauf gedrungen, dass die langfristigen Belastungen der Menschen in Leverkusen nach dem Ende des geplanten großen Ausbaus der Autobahn 1 und des Autobahnkreuzes Leverkusen so gering wie möglich gehalten werden. Wie die Stadt mitteilt, besuchte Hebbel gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Scholz, der das Treffen vermittelte, den Parlamentarischen Staatssekretär des Ministeriums, Christian Hirte (alle CDU), Mitte April.
Hebbel forderte, dass die bisher bekannt gewordenen Pläne für die Erweiterung der Stelzenautobahn auf acht Streifen plus Einfädelspuren geändert werden – „mit dem Ziel einer weitestmöglichen Reduzierung der Gesamtbreite des Bauwerks“, wie es in der Mitteilung heißt. Darüber beharrte er darauf, dass die Stadt vom Bund künftig sehr eng bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Baustelle eingebunden werde.
Hirte sagte zu, dass es dazu einen gemeinsamen Termin mit allen relevanten Beteiligten aus dem Ministerium und der Autobahn GmbH in Leverkusen geben werde – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte. Hebbel wertete die Zusage des Termin als gutes Zeichen. Er resümierte das Gespräch: „Wir müssen beim Autobahnausbau leider gewisse Realitäten anerkennen. Es muss daher jetzt unser gemeinsames Ziel sein, die Auswirkungen für Leverkusen, auf die wir noch Einfluss nehmen können, zu minimieren. Dazu gehört die Frage, welche Breite beim Stelzen-Ausbau wirklich notwendig ist.“ (ps)

