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Willy-Brandt-RingZeugen von Motorradunfall in Leverkusen gesucht

2 min
Motorradbekleidung

Diese Bekleidung trug der Motorradfahrer zum Unfallzeitpunkt

Der Fahrer stürzte bei einer Vollbremsung, die er beim Spurwechsel eines anderen Wagens hinlegen musste.

Ein Leverkusener Motorradfahrer ist am Freitag, 19. Dezember, gegen 17.30 Uhr, auf dem Heimweg von der Arbeit auf dem Willy-Brandt-Ring verunglückt. Der Mann war nach Angaben seiner Frau mit seiner blauen Yamaha V-Max von der Autobahn 3 aus Köln kommend auf den Willi-Brand-Ring eingebogen, um weiter Richtung Schlebusch zu fahren. 

Vollbremsung nach Spurwechsel

In Höhe der Kreuzung Stixchesstraße stürzte der Mann, nachdem er eine Vollbremsung hinlegen musste. Im Unfallbericht der Polizei heißt es, dass es zu der Situation durch einen Spurwechsel eines anderen Fahrzeugs gekommen sei, jedoch nicht zu einem Zusammenstoß. Das bestätigt auch die Ehefrau, die sich an unsere Zeitung gewandt hat, um Zeugen des Unfalls zu finden. Der Fahrer des beteiligten Wagens, sie beschreibt ihn als weißen SUV, hat seine Fahrt fortgesetzt und ist bislang unbekannt. 

Auch die Polizei bestätigt, dass wegen des Anfangsverdachts auf Fahrerflucht ermittelt werde. „Da es nicht zu einem Kontakt kam, ist es aber auch möglich, dass der Fahrer die Situation gar nicht bemerkt hat“, sagt ein Sprecher. 

Der Motorradfahrer hat eine Fraktur am Knöchel erlitten und muss im Krankenhaus operiert werden. Das stark beschädigte Motorrad musste abgeschleppt werden. Die Frau des Verunglückten dankt allen Menschen, die sofort zur Hilfe geeilt sind und fordert mögliche weitere Zeugen des Unfalls auf, sich bei der Polizei zu melden.