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Konzern kooperiert mit AdaBayer nutzt Künstliche Intelligenz bei Suche nach Symptomen

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Bayer Künstliche Intelligenz Symbolbild

Bayer kooperiert mit dem Unternehmen Ada Health bei digitalen Gesundheitslösungen.

Leverkusen – Wer sich krank fühlt, googelt häufig erst einmal die Symptome, statt zum Arzt zu gehen. Doch nur selten sind die Antworten, die sich im Internet finden lassen, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten und zuverlässig. Der Leverkusener Bayer-Konzern kooperiert nun mit dem Berliner Unternehmen Ada Health, um das zu ändern. Eine künstliche Intelligenz von Ada setzt Bayer ab sofort auf seinen Informationswebseiten für Patientinnen und Patienten ein, die beim Unternehmen nach Antworten zu ihren Beschwerden suchen.

Mehr als 50 Ärztinnen und Ärzte

Bei Ada sind laut Bayer mehr als 50 Ärztinnen und Ärzte beschäftigt, die ihr Wissen im Lauf von mehr als zehn Jahren in Adas medizinischer Wissensdatenbank zusammengetragen haben. Das Unternehmen hat dazu eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Menschen befähigen soll, bei Angabe ihrer Symptome Krankheitsbilder zu erkennen oder auszuschließen.

Das Ziel: Die häufig nicht zufriedenstellende Google-Suche durch Informationen aus der Ada-App abzulösen, die es ermöglichen, informierte gesundheitliche Entscheidungen zu treffen und dann Entscheidungen zu treffen: Geht es jetzt zum Arzt oder reicht es, wenn ich mich selbst zuhause behandle?

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Der Einsatz künstliche Intelligenz sei „ein wesentlicher Faktor digitaler Gesundheitslösungen“, sagte Tobias Boldt, Leiter der Bayer-Sparte für rezeptfreie Medikamente. Vanessa Lemarié aus dem Vorstand von Ada Health ergänzte: „Gemeinsam schauen wir uns an, was wir aus der Bayer Forschung und aus den anonymisierten Ada-Daten lernen können.“