Das Geschichts-Projekt Stadt-Räume aus Leverkusen mit den Partnerstädten wird von der EU kräftig gefördert.
EuropaparlamentOpladener Geschichtsverein präsentiert internationales Projekt in Brüssel

Ana Kure aus Ljubljana und Michael Gutbier aus Leverkusen bei der Vorstellung des Stadt-Räume-Projektes im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel.
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Stadtgeschichte in der Zeit zwischen den Weltkriegen ist das Thema des internationalen Geschichtsprojektes Stadt-Räume, das der Opladener Geschichtsverein (OGV) mit dem befreundeten Jülicher Geschichtsverein angestoßen hat und an dem Museen, Universitäten und Vereine aus den Leverkusener Partnerstädten beteiligt sind. Ein Ergebnis hat eine Delegation des Gemeinschaftsprojektes in dieser Woche dem Kulturausschuss des Europäischen Parlamentes präsentiert.
Beteiligt an der Betrachtung der jeweiligen Stadtgeschichte in den Jahren 1918 bis 1939 sind Leverkusens Partnerstädte Bracknell (England), Ljubljana (Slowenien), Oulu (Finnland), Racibórz (Polen), Villeneuve d'Ascq (Frankreich) und Schwedt an der Oder sowie eben Jülich. Vor allem junge Leute mit einzubeziehen und ihnen Geschichtswissen in multilingualen Dokumentationen zu vermitteln, hat sich das Projekt zur Aufgabe gestellt. Michael Gutbier vom OGV und Ana Kure von der Universität Ljubljana stellten den Ertrag in einer 20-minütigen Präsentation dem EU-Kulturausschuss vor.
Das Projekt Stadt-Räume, von der EU und dem Land NRW mit einer hohen sechsstelligen Summe gefördert, will Ende Februar mit gut 100 Teilnehmenden einen Workshop im Haus der Europäischen Geschichte und im Ausschuss der Regionen in Brüssel veranstalten. Dabei soll „die Förderung des europäischen Zusammengehörigkeitsgefühls generationenübergreifend gestärkt werden“, so der OGV.

