RC TitanRund 750 Teilnehmer nahmen an der 43. Leverkusener Radrallye teil

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Leverkusen – Der Erfolg der 43. Leverkusener Radrallye war programmiert. Schon Tage vor der Veranstaltung an Christi Himmelfahrt hatten die Organisatoren im Internet „das beste Wetter“ und eine große Zahl Teilnehmer angekündigt.

Die große Rolle, die das Wetter für den Erfolg der Veranstaltung spielt, war auch Uwe Strupat vom ausrichtenden RC Titan bewusst: „Vor zwei Jahren hat es geschüttet, da waren es keine hundert Teilnehmer.“ Diesmal schien die Sonne – und etwa 750 Radler gingen an der Waldschule in Schlebusch an den Start.

Die Leverkusener Radrallye ist eine von mehreren hundert Radtourenfahrten, die in Deutschland stattfinden und bei denen Punkte für eine Gesamtwertung gesammelt werden können.

Das taten auch Markus Schwederski und Jürgen Reinert. Die beiden Freunde testeten die Rennräder, die sie zusammen gekauft hatten, erstmals unter Wettbewerbsbedingungen. Ein anderer Teilnehmer hat schon mehr Erfahrung gesammelt. „Fünf- bis sechsmal im Jahr mache ich bei diesen Fahrten mit“, sagte Hermann Schwickerath, der zuvor vom Mountain Bike aufs Rennrad umgestiegen war. Doch nicht jeder, der in Schlebusch startete, war wegen der Ranglistenpunkte gekommen. Viele Sportler fuhren wegen des schönen Wetters und der Lust auf eine Fahrradtour mit – ganz ohne Wertungskarte. Die meisten waren in einer Gruppe unterwegs und fuhren die Strecke gemeinsam. Ob zu mehreren oder alleine – ausnahmslos für alle Fahrer galt die Helmpflicht. Vier Routen durch Odenthal und das Bergische Land standen für die Radsportler zur Auswahl, zwischen 42 und 151 Kilometern lang. Jeder Teilnehmer musste Kontrollpunkte anfahren, an denen auch Wasser und Verpflegung für die restliche Strecke mit auf den Weg gegeben wurde. Nicht nur die Fahrer waren mit der Radrallye zufrieden, auch die Veranstalter zogen auf ihrer Webseite ein positives Fazit. Einziges Manko: Einige Wegweiser an der Strecke seien von Unbekannten entfernt oder in die falsche Richtung gedreht worden. Ins Ziel fand wohl trotzdem jeder.

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