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WarnstreikVerdi macht Druck für höhere Löhne im Leverkusener Einzelhandel

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Wiesdorf, Fußgängerzone

Die Fußgängerzone in Wiesdorf

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erhöht in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck und ruft zum Warnstreik am Freitag, 22. Mai, auf.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel für Freitag, 22. Mai, auch in Leverkusen zu einem Warnstreik auf. Aktuell laufen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Branche in Nordrhein-Westfalen. Der Warnstreik ist für die Bezirke Köln-Bonn-Leverkusen und Düssel-Rhein-Wupper aufgerufen. Kundinnen und Kunden müssen sich daher auf Einschränkungen und Verzögerungen einstellen.

Die Gewerkschaft kritisiert, das bisherige Angebot der Arbeitgeber liege unterhalb des Inflationsausgleichs und würde, in die Tat umgesetzt, einen Reallohnverlust für die Beschäftigten bedeuten. Verdi weist in diesem Zusammenhang auf die steigenden Kosten für Mieten, Lebensmittel und Energie hin.

Die Gewerkschaft fordert im Einzelhandel eine Erhöhung der Entgelte um sieben Prozent, mindestens jedoch 225 Euro monatlich. Außerdem fordert Verdi einen Mindeststundenlohn von 14,90 Euro. Für den Groß- und Außenhandel fordert Verdi ebenfalls sieben Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 250 Euro plus pro Monat. Die Vergütung für Auszubildende soll um mindestens 150 Euro monatlich steigen.