Mehrere Fahrzeuge sind an Auffahrunfällen beteiligt. Etliche Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.
Großeinsatz in NRWMassenkarambolage auf der A1 – Mehrere Verletzte

Blick auf die Unfallstelle auf der Autobahn 1 in Nordrhein-Westfalen.
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Im dichten Verkehr sind auf der Autobahn 1 bei Münster mehrere Fahrzeuge in Auffahrunfälle verwickelt worden. Nach Angaben der Polizei sind insgesamt sechs Autos ineinander gekracht. Acht Menschen wurden verletzt. Die Lage vor Ort war unübersichtlich, nach ersten Erkenntnissen war die Polizei noch von neun Fahrzeugen und elf Verletzten ausgegangen.
Etliche Rettungsfahrzeuge befanden sich im Einsatz, wie ein Polizeisprecher sagte. Unter den verletzten Personen befinde sich auch eine Schwerverletzte, die stationär behandelt werden muss. Lebensgefahr bestand aber nicht.
A1 nach Massenkarambolage zwischenzeitlich voll gesperrt
Die A1 wurde nach den Unfällen zwischen den Anschlussstellen Münster-Nord und Greven in Richtung Osnabrück zunächst voll gesperrt, wie der Sprecher weiter sagte. Anschließend wurde der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Im dichten Verkehr sind auf der Autobahn 1 bei Münster zahlreiche Fahrzeuge in Auffahrunfälle verwickelt worden.
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Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an. Viele Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, hieß es. Es kam zu Behinderungen im Verkehr, vor der Abfahrt Münster-Nord bildete sich ein langer Stau.
Die Feuerwehr berichtete von einer schwer verletzten Person. Außerdem seien sieben weitere Betroffene zur medizinischen Abklärung in Krankenhäuser gebracht worden.
Unfälle auf der A1 im dichten Verkehr
Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, trennten die Batterien der beteiligten Autos ab und bestreuten ausgelaufene Betriebsmittel mit Bindemittel, erklärte ein Sprecher. Der Einsatz der Feuerwehr erstreckte sich den Angaben zufolge über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Stunden.
Die Polizei stellt weitere Ermittlungen zur Unfallursache an. Das Wetter hatte wohl keine Rolle gespielt. Die Unfälle ereigneten sich im dichten Verkehr. Ersten Erkenntnissen zufolge musste ein Fahrer verkehrsbedingt bremsen, teilte ein Pressesprecher später mit. Die nachfolgenden Autofahrer hätten nicht mehr rechtzeitig bremsen können und fuhren aufeinander auf. (jv/dpa)


