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16.000 Tonnen Müll auf Straßen kostet NRW zusätzlich sieben Millionen Euro

Müll Straße Symbolbild

Rund 16.000 Tonnen Müll beseitigen die Kräfte des Landes NRW jährlich.

Düsseldorf – Bierflaschen, Kaffeebecher, Zigarettenkippen und ganze Abfalltüten - rücksichtslos weggeworfener Müll an den Straßen und Parkplätzen in Nordrhein-Westfalen belastet die Straßenbetriebe mit millionenschweren Zusatzausgaben.

Die Straßenwärter kommen nicht nach mit dem Einsammeln - zu Lasten ihrer eigentlichen Aufgaben. „Die Aufgabe von Straßen.NRW ist vor allem, für einen sicheren und flüssigen Verkehr zu sorgen, da steht das Müllsammeln nicht an erster Stelle. Unsere Straßenwärter sind keine Müllmänner!“, sagte die Chefin des Landesbetriebes Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Nehmt Euern Müll mit nach Hause.“

80.000 Arbeitsstunden

16.000 Tonnen Müll sammeln die Mitarbeiter des Landesbetriebes und von ihnen beauftragte Fremdfirmen an den Straßen jedes Jahr ein. Dafür seien rund 80.000 Arbeitsstunden erforderlich - ungefähr 50 Vollzeitjobs, rechnet die Chefin vor. Jedes Jahr entstünden knapp sieben Millionen Euro Zusatzkosten, die nicht über Gebühren abgedeckt sind.

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Die Folge: Der Landesbetrieb muss an anderen Aufgaben sparen. „Wenn jeder Verkehrsteilnehmer seinen Müll in den Mülleimer wirft oder wieder mit nach Hause nimmt, hätten wir das Problem nicht.“

Hohe Bußgelder drohen

Nach dem Bußgeldkatalog des Landes drohen Müllsündern hohe Bußgelder - bei größeren Mengen deutlich über zwei Kilogramm oder bei Elektrogeräten wie Kühlschränken von mehreren hundert Euro. Das hindert viele Autofahrer nach den Beobachtungen des Landesbetriebes aber nicht.

Probleme macht der Müll vor allem, wenn Grünflächen gemäht werden sollen und Müll im tiefen Gras dann in den Mähmaschinen landet. Speisereste im Müll könnten außerdem zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen, warnt die Betriebschefin. (dpa/lnw)