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SchwarzarbeitKölner Zoll kontrolliert Transportfirmen in Oberberg

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Ein Zollfahnder öffnet die Tür eines Fahrzeugs der Zollbehörde.

In Bergneustadt und Nümbrecht wurden 35 Beschäftigte in acht Firmen hinsichtlich etwaiger Schwarzarbeit überprüft.

Bei vier Beschäftigten in Bergneustadt und Nümbrecht lagen konkrete Anhaltspunkte auf Schwarzarbeit vor, teilt die Behörde mit.

Im Zuge einer deutschlandweiten Schwerpunktprüfung hat der Kölner Zoll am Mittwoch auch im Oberbergischen Kreis gezielt Paketdienstleister kontrolliert. In Bergneustadt und Nümbrecht wurden laut Mitteilung des Zolls 35 Beschäftigte in acht Firmen hinsichtlich etwaiger Schwarzarbeit überprüft. Bei vier Beschäftigten lagen konkrete Anhaltspunkte vor, dass sie von ihrem Arbeitgeber nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt werden.

Neben Oberberg waren Köln, Bergisch Gladbach und der Rhein-Sieg-Kreis am Mittwoch Einsatzgebiet des Kölner Zolls, insgesamt haben rund 100 Beamte mehr als 250 Beschäftigte von Transportfirmen überprüft. „Die Schwerpunkte unserer Kontrollen lagen bei großen Paketverteilzentren“, wird Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln, in der Mitteilung zitiert. In Köln, Bergisch Gladbach und Rhein-Sieg wurden zahlreiche weitere Vergehen festgestellt.

„Die Befragung der Fahrer vor Ort ist nur der Einstieg in unsere Arbeit“, erläutert Ahland: „Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind oder nicht zu Unrecht Sozialleistungen beziehen.“ Die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns mache regelmäßig tiefergehende Geschäftsunterlagenprüfungen, insbesondere der Lohn- und Finanzbuchhaltung, bei den Transportfirmen notwendig. (r)