Mit einem überragenden Benedikt Duda und einem starken Romain Ruiz gewinnt Bergneustadt mit 3:1 gegen den ASV Grünwettersbach.
Tischtennis-BundesligaIn eigener Halle ist der TTC Schwalbe Bergneustadt eine Macht

Bergneustadts Spitzenspieler Benedikt Duda zeigte sich in beeindruckender Form. Zunächst bezwang er Tobias Hippler und anschließend Hiroto Shinozuka.
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Für die Gegner gibt es nichts zu holen in der Burstenhalle: Auch im vierten Heimspiel der Saison schickten die Profispieler des Tischtennis-Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt ihre Gäste mit einer Niederlage im Gepäck wieder nach Hause. Diesmal musste der Tabellensiebte ASV Grünwettersbach neidlos die Heimstärke der Bergneustädter anerkennen.
Benedikt Duda & Co. feierten am neunten Spieltag den sechsten Sieg und verteidigten durch das 3:1 Rang vier in der Tabelle erfolgreich. „Wir entwickeln uns langsam zu einer Top-Mannschaft“, merkte Schwalbe-Sportwart Heinz Duda mit einem breiten Grinsen im Gesicht an, um anschließend aber direkt klarzustellen: „Das heißt jetzt nicht, dass wir auch die Playoff-Runde erreichen werden. Es läuft bei uns aktuell und gerade vor unserem eigenen Publikum sind die Jungs derzeit gut unterwegs.“
Bergneustadts Sportwart bekam es beim Blick auf die Aufstellung der Gäste mit der Angst zu tun
Als Heinz Duda die Aufstellung der Gäste aus Karlsruhe sah, „bekam ich schon Angst. Aber es ist zum Glück noch einmal gut gegangen.“ Benedikt Duda begann die Partie mit einem souveränen 3:1-Pflichtsieg gegen Tobias Hippler. Anschließend musste sich Adrien Rassenfosse, der nach zwei Begegnungen Pause zuletzt diesmal den Vorzug von Trainer Frederik Duda vor Leo de Nodrest erhielt, dem ASV-Spitzenspieler Hiroto Shinozuka in drei Abschnitten geschlagen geben.
Der 22-jährige Belgier hatte nicht nur mit seinem japanischen Gegner, sondern auch mit Schiedsrichter Ingo Gossmann, zu kämpfen. Einmal mehr spielte sich der Unparteiische in den Vordergrund und monierte die Aufschläge von Rassenfosse.
Publikumsliebling Romain Ruiz ließ Tiago Aplolonia keine Chance
Nachdem Gossmann Bergneustadts Nummer zwei ein Service abzählte, lief überhaupt nichts mehr zusammen. Drei Fehlaufschläge waren die Folge. „Adrien schlug danach viel zu vorsichtig auf und wollte kein Risiko eingehen, dass Shinozuka weitere Punkte durch den Referee geschenkt bekommt.“
Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Schwalbe-Fans wieder lautstark jubeln durften. Publikumsliebling Romain Ruiz spielte sich nach Beobachtungen von Heinz Duda einmal mehr auf eine „beeindruckende Art und Weise“ in die Herzen der Zuschauer. Der Franzose agierte gegen Tiago Apolonia sehr aggressiv und ließ dem Gegner beim 11:8, 11:3 sowie 11:5-Triumph nicht den Hauch einer Chance. „Romain hat seinen Gegner am Tisch nahezu abgeschossen“, verriet Bergneustadts Sportwart.
Für den Schlusspunkt sorgte einmal mehr Benedikt Duda, der sich im Duell der beiden Spitzenspieler gegen Hiroto Shinozuka ohne Satzverlust durchsetzte. „Das war Weltklasse. Benedikt spielte fantastische Bälle. An der Leistung habe ich nichts auszusetzen“, sagte sein Vater strahlend.
Der Schwalbe-Anhang muss sich nun gut drei Wochen gedulden, bis das fünften und gleichzeitig letzte Heimspiel des Jahres ausgetragen wird. Am 17. Dezember kommt es ab 19.30 Uhr zum Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht TSV Bad Königshofen.
TC Schwalbe Bergneustadt – ASV Grünwettersbach 3:1
Benedikt Duda – Tobias Hippler 3:1 (11:5, 11:6, 12:14, 11:4)
Adrien Rassenfosse – Hiroto Shinozuka 0:3 (5:11, 12:14, 3:11)
Romain Ruiz – Tiago Apolonia 3:0 (11:8, 11:3, 11:5)
Benedikt Duda – Hiroto Shinozuka 3:0 (11:7, 13:11, 11:8)

