RadrennenJulian Borresch bei „Rund um Köln“ auf Rang 44

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Rund um Köln 2023 Julian Borresch Foto: Andrea Knitter

Julian Borresch aus Dieringhausen zeigte eine starke Leistung.

Beim rheinischen Radklassiker „Rund umd Köln “fuhr mit Julian Borresch auch ein Gummersbacher mit.

Von den 113 im Rheinauhafen in Köln gestarteten Profis kamen am Ende nur 61 in die Wertung, der Rest hatte entweder die Zeit überschritten oder war früh ausgestiegen. Unter den Radrennfahrern, die bei „Rund um Köln“ ins Ziel kamen, war auf Rang 44 der Dieringhauser Julian Borresch. Er startet für das Saris Rouvy Sauerland Team und war bei seinem Heimrennen der einzige aus der siebenköpfigen Mannschaft, der gewertet über die Ziellinie fuhr.

„Ich bin zufrieden“, sagt der 21-Jährige im Ziel. Auch wenn er  sich mehr vorgenommen hatte und gerne ein bisschen weiter vorne gefahren wäre. „Doch das ist schwierig, weil bei dem Rennen nicht alleine die Leistung, sondern die Teamtaktik zählt“, erklärt Julian Borresch. Die Bora-hansgrohe-Mannschaft mit dem Deutschen Meister Nils Politt hatte die besseren Karten und fuhr schnell an der Spitze des Feldes.

Gute Ausgangsposition

Dabei war Julian Borresch nach 15 Kilometern am Fuß der Bergwertung in Altenberg an die Spitze gefahren, um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Er musste sich aber dem Bora-Team geschlagen geben. Dabei hatte ihm Ben Zweihoff, den er noch aus Mountainbike-Zeiten kennt, angeboten, sich dranzuhängen. „Doch das war mir zu heftig“, erklärt der 21-Jährige.

Beim ersten Anstieg nach Agathaberg wurden die Führenden anschließend so langsam, dass es zu einem Stau kam und die Fahrer der folgenden Gruppe  runter vom Rennrad und ein Stück laufen mussten. „Danach war das Rennen  fast vorbei“, erzählt der Dieringhauser. Er versuchte, in der Gruppe wieder aufzuholen, fuhr bei der zweiten Schwalbe-Bergwertung in Agathaberg bei Kilometer 78 vorne mit, doch an der Spitze war das 40-köpfige Feld schon enteilt. Am Ende gewann Danny van Poppel aus dem Bora-Team.

Am Montag nach Ungarn

Gegenüber seiner Premiere bei „Rund um Köln“ sei es eine deutliche Verbesserung  gewesen, sagt Borresch. Bereis  am Montag geht es für ihn mit der U23-Nationalmannschaft nach Ungarn, wo am Mittwoch   die Rundfahrt durch mehrere Länder beginnt.

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