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Konzert in der Halle 32Pink-Floyd-Klänge in Gummersbach

3 min
Das Foto zeigt die Pink Floyd TributeBand One Of These  be einem Konzert.

Die Pink Floyd Tribute-Band One Of These  in der Studiobühne der Halle 32 in Gummersbach.

Ein Stück aufregender Rockgeschichte gab es am Freitabgabend in Gummersbach - beim Konzert der Pink Floyd Tribute-Band On Of These

Wenn die legendäre britische Rockband Pink Floyd ihre epischen Songs auf der Bühne präsentierte, waren diese stets von monumentalen Elementen, hochmodernen Lasershows und surrealen Projektionen begleitet. Dass es auch eine ganze Portion kleiner geht, zeigten die fünf Musiker der Band „One of These – A Celebration of Pink Floyd“ als Tribute-Band am Freitagabend in der Studiobühne der Gummersbacher Halle 32.

Der unverwechselbare Sound von Pink Floyd, und nur um diesen ging es, war dort von der fünfköpfigen Band nahezu authentisch zu hören. Rund 100 eingefleischte Pink-Floyd-Fans freute sich auf ein Konzert, das bis in die Anfänge der Rockband zurückging: 1971 veröffentlichte Pink Floyd das sechste Album mit dem Titel „Meddle“.

Unverwechselbarer Sound

Es markierte den musikalischen Übergang der Band vom Psychedelic Rock zum Progressive Rock sowie Artrock sowie der berühmten Scheibe „Dark Side of the Moon“ (1973), mit der die Briten zu Superstars wurden. Bis zu den Anfängen Die Tribute-Band „One of These“ präsentierte dem Gummersbacher Publikum im zweiten Teil des Konzertes aber eben jene Songs aus dem Album „Meddle“ von 1971.

Mit dem Stück „One of These Days“ etwa oder „Echoes“ sowie „A Pilow of Winds“, „Fearless“, „San Tropez“ sowie „Seamus“ spielte das Quintett die komplette „Meddle“-Platte. Im ersten Teil des Abends hatten die Musiker aber auch andere Klassiker im Angebot:„Wir wollen Euch heute mitnehmen in das Floyd-Space und die frühen Jahre der Band“, sagte Gitarrist Steffen Thiele.

Ein legendäres Album

Mit Jonas Kopp (Vocals), Arndt Immekeppel (Bass), Thomas Diemer (Drums) sowie Dominic Baumann (Keyboards) ging es also im ersten Teil an die Hymnen des Progressive und Psychedelic Rock sowie weiterer Avantgarde-Experimente von Pink Floyd: Der fast 24-minütige Song aus dem gleichnamigen Album „Atom Heart Mother“ von 1970 stellt ein episches und psychedelisches Musik-Experiment mit treibendem Rock, Bombast-Tönen, Space-Musik sowie avantgardistischen Klängen dar. Das berühmte Album-Cover zeigt auf Vorder- und Rückseite Bilder von Kühen.

Auch Songs wie „If“ oder etwa „Fat Old Sun“ (beide von 1970) stammen von der B-Seite dieses Albums und sind eher ruhige und minimalistische Balladen aus der Feder von Roger Waters und David Gilmour. Der überwiegend instrumentale Song „Careful with that Axe, Eugene“ aus dem Jahr 1968 gilt als Paradebeispiel für den Psychedelic Rock, der ruhig und hypnotisch beginnt, ehe dieser in einem extremen und markerschütternden Schrei von Roger Waters im Original umschlägt. In Gummersbach versuchte sich Sänger Jonas Kopp an eben jenen Angriff auf die Stimmbänder.

Die Fans in der Studiobühne hörten jedenfalls andächtig solchen Klängen zu und dankten der Band, die hierzulande als die vielseitigste Pink-Floyd-Tribute Band gilt, mit viel Applaus.