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VerfolgungPolizei nimmt nach Einbruch in Gummersbacher Telefonladen vier Tatverdächtige fest

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Die zerstörte Eingangstüre des Telefonladens in der Gummersbacher Innenstadt.

Die zerstörte Eingangstüre des Telefonladens in der Gummersbacher Innenstadt. 

Eine wilde Verfolgungsjagd haben sich die Tatverdächtigen und die Polizei geliefert. Von Gummersbach aus über die A4 bis nach Refrath. 

Auf den Einbruch in einen Telefonladen in Gummersbach sind am Sonntagmorgen eine Verfolgungsjagd samt Festahmen gefolgt. Wie die Polizei berichtet, hatten die Täter gegen 7.54 Uhr mit einem Pflasterstein die Fensterscheibe des Ladens in der Moltkestraße zerstört und mehrere Smartphones, Applewatches und ein iPad gestohlen. Zeugen beobachteten, wie zwei Männer vom Tatort flüchteten und informierten die Polizei.

Zwei Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz in Deutschland

Im Rahmen der Fahndung wollte eine Polizeistreife einen mit mehreren Personen besetzten Mercedes mit Kölner Zulassung kontrollieren, der die Kreuzung Hindenburgstraße/Karlstraße in Richtung Wilhelm-Breckow-Allee passierte. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale der Polizei, flüchtete mit hoher Geschwindigkeit zunächst in Richtung des Gummersbacher Krankenhauses und dann über die Westtangente in Richtung Autobahn. Dabei missachtete er eine rote Ampel. Er fuhr auf die A4 in Richtung Köln auf und in Refrath wieder ab. Die Verfolgung führte noch quer durch Refrath und endete auf einem Wanderparkplatz am Rather Weg, von wo die vier Insassen ihre Flucht zu Fuß in den Königsforst fortsetzten, schreibt die Polizei weiter.

Einsatzkräfte der Polizei aus Köln, Bergisch Gladbach und Oberberg nahmen die vier mutmaßlichen Einbrecher im Alter von 18 bis 22 Jahren wenig später vorläufig fest. Im Mercedes stellten die Beamten Teile der Beute aus dem Telefonladen sicher. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 18-Jährigen, der genauso wie ein weiterer Mitfahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Bei zwei weiteren mutmaßlich Tatverdächtigen, handelt es sich um einen 19-Jährigen aus Kiel und einen 22-Jährigen aus Mönchengladbach. Die Ermittlungen dauern an. (lth)