Für den Fall der Fälle war im Gummersbacher Rathaus der Stab für außergewöhnliche Ereignisse zusammengekommen. Doch niemand musste evakuiert werden.
Falscher AlarmStatt Bomben wurden in Gummersbach Schrott und eine Matratze gefunden

Der Kampfmittelräumdienst fand bei Kalteneich keine Weltkriegsbomben.
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Der Gummersbacher Krisenstab war vorbereitet – doch zum Schluss wurde weder eine Weltkriegsbombe gefunden, noch mussten Anwohner aus einem etwaigen Gefahrenbereich evakuiert werden. Beides war am Dienstag zu befürchten, nachdem in der Gummersbacher Ortschaft Kalteneich bei Flurbereinigungsarbeiten der Verdacht aufgekommen war, dass sich unter einer Wiese Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg verstecken könnten.
Wie die Stadt Gummersbach auf Nachfrage berichtet, wurden auf Luftaufnahmen – die stets im Zuge von Flurbereinigungen hinzugezogen werden – drei auffällige Bodenvertiefungen gesichtet. Standardmäßig rückten deswegen am Dienstagvormittag Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes für eine Untersuchung an. Laut Stadtverwaltung wurden zuerst an den drei Stellen Löcher gebohrt, dann wurde auch die Erde ausgehoben. Das Ergebnis: An zwei Stellen lag Metallschrott, an der dritten Stelle eine alte Federkernmatratze – also falscher Alarm.
Für den Fall der Fälle war schon im Gummersbacher Rathaus der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) zusammengekommen, berichtet Josephine Zwinge von der Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Zeitung: „Hätte sich der Bombenverdacht bestätigt, hätten wir dann sofort reagieren und Evakuierungen vornehmen lassen können.“ So war es zuletzt im Januar dieses Jahres im Bereich an der Schüttenhöhe geschehen, wo tatsächlich eine alte Bombe entschärft werden musste.
