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Bilder in WildkameraWolf ist weiterhin an der Agger in Gummersbach

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Bilder aus einer Wildkamera von einem Wolf

Eine Wildkamera hat diesen Wolf am 17. Oktober in einem Revier nahe der Aggertalsperre fotografiert.

Der Jagdpächter berichtet, dass das im Oktober 2025 gesichtete Tier fast jede zweite Nacht auf seiner Wildkamera zu sehen ist.

Der im Oktober 2025 im Aggertalsperrenraum bei Gummersbach gesichtete Wolf ist dort offenbar nach wie vor beheimatet. Das hat der in diesem Bereich zuständige Jagdpächter gegenüber dieser Zeitung auf Nachfrage berichtet. Er habe das Tier fast jede zweite  Nacht auf den Aufnahmen seiner Wildkamera, die in seinem Revier im Einsatz ist.

Die Bemühungen des Jägers, den Wolf als sogenannten „Problemwolf“ einstufen zu lassen, sind derweil erfolglos gewesen. Der Jagdpächter berichtet, dass dafür die Untere Landschaftsbehörde beim Oberbergischen Kreis zuständig sei. Und die habe ihm erklärt, dass ein Tier erst dann als Problemwolf eingestuft werde, wenn es Nutzvieh reiße, was bislang aber nicht der Fall gewesen sei.

Weiter berichtet der Jagdpächter von Gesprächen mit besorgten Bürgern. „Kürzlich fragte mich eine Dame, ob sie mit ihren beiden kleinen Hunden in den Wald gehen könne“, berichtet der Jäger, der nicht die Gefahr sieht, dass der Wolf Menschen mit Hunden angreift. Auch Reiter und Bauern seien weiterhin besorgt, zumal die Kühe in rund zwei Monaten kalben würden.

Das in NRW für Wölfe zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (Lanuk) habe sich indes in den letzten Wochen nicht bei ihm gemeldet. (ar)