Fahrplan der Gummersbacher Schwalbe-Arena ist eng getaktet, Nachtumbauten sind für die Verantwortlichen keine Seltenheit.
Comedy und Handball„Dikka“ und der VfL in der Gummersbacher Schwalbe-Arena

Wolf-Dietrich Weithöner ist Manager der Schwalbe-Arena.
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Die Gummersbacher Schwalbe-Arena ist weit mehr als die Heimat des Handballs, also die der Handballer des VfL. Sie hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einer multifunktionalen Veranstaltungshalle gemausert. Vor allem in Comedy-Kreisen ist die Halle inzwischen zu einer Marke geworden. Das liegt auch daran, dass rund 4000 Zuschauer genau die Größe ist, die viele Comedians bewusst suchen, wie Wolf-Dietrich Weithöner, Hallenmanager und Veranstaltungsleitung der Arena, berichtet. Zu den Stars gehört auch Atze Schröder, der am 6. Februar in Gummersbach gastiert. Paul Panzer kommt am 9. Oktober und Torsten Sträter ist am 19. November für seine Fans zu sehen. Und im kommenden Jahr werden sowohl Dieter Nuhr als auch Martin Rütter erneut in der oberbergischen Kreisstadt sein.
Erstmals nach Gummersbach kommt Hazel Brugger, die ihr brandneues Programm „Good Evening Europe“ live präsentiert. Und zwar am Samstag, 26. September. Weithöner ist ein wenig stolz, den neuen Star in der Schwalbe-Arena zu haben. Hat die Comedienne doch inzwischen internationale Auftritte von London bis New York. Erstmals in Gummersbach tritt auch Dikka, das rappende Nashorn, auf. Das Programm soll vor allem Kinder ansprechen, die mit ihren Eltern die Veranstaltung besuchen. Coole Moves mit Dikka sind am 7. Oktober zu sehen. Neben Comedy und Handball ist die Schwalbe-Arena auch Adresse für weitere und ganz unterschiedliche Veranstaltungsformate. Am übernächsten Wochenende gastiert der Gummersbacher Autosalon in der Halle. Und das zum dritten Mal.
Arena Alaaf ist eine feste Größe
Feste Größen in der Arena sind zudem Formate wie Arena Alaaf (14. November) oder die Weihnachtsveranstaltungen der Kirche für Oberberg am 21. und 24. Dezember. Ein Hip-Hop-Festival und eine schottische Musikparade seien noch in der Pipeline für dieses Jahr, sagt der Veranstaltungsmanager, der sich freut, am 19. März zum zweiten Mal die Eiskönigin in der Arena präsentieren zu können. Schaut man in seinem Büro auf den Jahresplan, dann kann man erahnen, wie bisweilen jongliert werden muss, um alle Termine unter einen Hut zu bekommen. „Mit den Heimspielen des VfL in der neuen Saison, dem angestrebten internationalen Geschäft und unseren Veranstaltungen wird es nach dem Sommer 2026 knackig“, zeigt sich Weithöhner aber entspannt. In den vergangenen Jahren seien Nachtumbauten keine Seltenheit gewesen, wenn sich Comedy und Heimspiele des VfL die Türklinke in die Hand gegeben hätten.
Mit Blick auf die aktuellen Gespräche darüber, ob und wie die Arena vor allem für die Spiele des VfL erweitert werden kann, sagt Weithöhner, dass er großes Verständnis für die Handballer habe. Was am Ende machbar sei, müsse der Architekt sagen, der vergangene Woche wie berichtet mit der Stadtspitze und dem VfL in der Arena war. Für die Formate, die der Hallenmanager bespielt, reiche die aktuelle Kapazität allerdings aus: „Das ist für uns optimal.“ Und die Nachfrage bei Veranstaltern geht munter weiter: „Wir haben und hatten bisher immer die meisten Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte, nach der Sommerpause“, so Weithöhner. Doch das ändere sich schlagartig im Jahr 2027. Bereits jetzt habe er neben dem VfL zehn feste Einbuchungen vor der Sommerpause, die alle nach und nach in den Vorverkauf gingen. Für Dieter Nuhr, Ralf Schmitz und Martin Rütter sind bereits Karten zu haben.


