Gelpe/Strombach und Nümbrecht stehen vor schwierigen Aufgaben, während das Spiel des VfL Gummersbach II ausfällt.
Handball-RegionalligaGelpe/Strombach und Nümbrecht vor schweren Aufgaben

Die Regionalliga-Teams aus Oberberg sind am Wochenende auswärts gefordert.
Copyright: Dierke
Das Spiel der Handballer des VfL Gummersbach II in der Regionalliga gegen die HSG Am Hallo Essen ist abgesagt und wird auch nicht nachgeholt. Die jungen Gummersbacher spielen als U19 am Samstag, 16 Uhr, im Rückspiel um den DHB-Pokal bei HT München. Am selben Tag war die Partie in Essen angesetzt. Da die Gastgeber keine komplette Halle zu den Trainingszeiten zur Verfügung haben, gibt es auch keinen Nachholtermin, um den der VfL gebeten hatte.
Der HC Gelpe/Strombach steht vor einer schweren Aufgabe, denn er tritt beim Tabellenzweiten OSC Rheinhausen an und es fehlen drei wichtige Säulen: Leonard Viebahn und Arvid Pötz fallen verletzungsbedingt aus, während Paul Roth beruflich verhindert ist. Und auch der SSV Nümbrecht trifft im Kampf um den Klassenerhalt mit dem TV Korschenbroich auf ein starkes Team, das aktuell den vierten Tabellenplatz hält.
OSC Rheinhausen – HC Gelpe/Strombach (Sa., 18.45 Uhr)
Wenn der HCGS beim OSC Rheinhausen in Duisburg antritt, trifft er auf eine der besten Mannschaften der Liga. „Gerade im Angriffsspiel ist Rheinhausen vergleichbar mit Tabellenführer Dormagen, denn sie sind sehr agil, sehr dynamisch, sehr schnell und konzipieren gute Lösungen. Daher wird es eine wirklich knackige Aufgabe“, erklärt HC-Coach Daniel Rodriguez. Das hatte schon das Hinspiel gezeigt, welches die Ruhrpottler deutlich mit 34:29 für sich entschieden. „Trotzdem fahren wir dahin, um etwas mitzunehmen und zu kämpfen. Uns ist wichtig, auf jeden Fall noch ein Spiel zu gewinnen, und da werden wir alles investieren um das erfolgreich zu gestalten“, so Rodriguez.
SSV Nümbrecht – TV Korschenbroich (Sa., 20 Uhr)
Der SSV Nümbrecht empfängt mit dem TV Korschenbroich in der heimischen GWN-Arena eine Mannschaft, die einen sehr kleinen Kader hat und in den vergangenen Spielen durch verletzungsbedingte Ausfälle auch Federn lassen musste. „Das ist aber alles egal, wir spielen gegen den Abstieg und müssen kämpferisch wieder auf der Höhe sein. Wir wissen, was auf uns zukommt, denn das Hinspiel haben wir deutlich mit 21:34 verloren“, so SSV-Trainer Manuel Seinsche und ergänzt: „Unsere Angriffsleistung im vergangenen Spiel gegen Aldekerk war wieder wunderbar, aber hier müssen wir versuchen, nicht so viele Tore zu kassieren, um erfolgreich zu sein. Wenn wir die Chance haben, müssen wir versuchen, die Punkte mitzunehmen, um überhaupt eine Chance auf diese Liga zu haben.“

