Wenn Eintracht Hohkeppel in die Regionalliga aufsteigt, dann wird Düren wieder zur Heimspielstätte.
MittelrheinligaEintracht Hohkeppel siegt im Spitzenspiel gegen den SSV Merten

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie zwischen Eintracht Hohkeppel und dem SSV Merten immer nickeliger.
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Schon vor dem Anpfiff gab es Neuigkeiten von den Verantwortlichen von Eintracht Hohkeppel. „Wir werden die Zulassung für die Regionalliga beantragen und unsere Spiele erneut im Stadion des FC Düren ausgetragen, so wir den Aufstieg schaffen. Wir hatten damals eine tolle Zusammenarbeit mit diesem Verein“, erklärte Hakan Ekmen, Vorsitzender des Tabellenzweiten der Mittelrheinliga. In der vergangenen Saison hatte Hohkeppel seine Heimspiele in der Regionalliga in Düren ausgetragen.
Auch in Sachen der Reserve-Mannschaft, die aus der Landesliga zurückgezogen worden war, tut sich Neues. „Wir haben jüngst eine Jugend-Akademie aufgemacht und werden Ende April entscheiden, ob wir den Platz in der Bezirksliga mit einer jungen Mannschaft einnehmen,“ erklärte Hakan Ekmen.
Zum nächsten Heimspiel kommt Tabellenführer SV Bergisch Gladbach 09
Unter den Augen der Oberberger Tristan Arndt, Ardit Mimini und Rexhep Ajdari und weiterer Mitspielern des Tabellenführers SV Bergisch Gladbach 09, der zum nächsten Heimspiel nach Hohkeppel kommt, sicherte sich die Eintracht in einem engen Spiel der Fußball-Mittelrheinliga den Sieg gegen das Top-Team aus Merten.
Eintracht Hohkeppel – SSV Merten 2:1 (1:0).
Schon in der 3. Minute nahm erstmals Mike Owusu Maß. Sein Schuss wurde abgefälscht. Die von Rudi Gonzalez getretene Ecke brachte nichts ein. Zwei Minuten gab es erstmals die neue Torhymne „es rappelt im Karton“ auf die Ohren. Hendrik Strobel war im Strafraum gefoult worden. Mannschaftskapitän Firat Tuncer verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.
Eintracht Hohkeppel vergab in der Folgezeit in der ersten Hälfte zahlreiche Torgelegenheiten. So traf unter anderem Clinton Williams in der 10. Minute nur das Außennetz. In der 26. Minute verpasste Ferhat Saglam das Tor denkbar knapp. Zuvor hatte ihm Ishk Adahchur einen starken Pass in den Lauf gespielt.
Nickeligkeiten häuften sich mit zunehmender Spieldauer
Nickligkeiten häuften sich zunehmend. Elliot Albert sah die Gelbe Karte, um die er dringend gebeten hatte. Nach einem Foul an Eintracht-Torwart Justin Strauch benötigte er genau 30 Sekunden, um auch Dominik Bilogrevic, den Sechser vonm Hohkeppel, zu faulen. Vier Gelbe Karten gegen die Gäste und eine Gelb-Rote gegen Michael Okorafor gleich nach Wiederbeginn sprechen eine deutliche Sprache.
Nach dem Wiederanpfiff glichen die Gäste in Unterzahl aus. Wegen eines Handspiels im Strafraum sah Kapitän Firat Tuncer die Gelbe Karte. Den fälligen Hand-Elfmeter verwandelte Wincent Suchanek sicher zum Ausgleich. Längst hielt es Ex-Profi Jérôme Propheter nicht mehr in der Innenverteidigung der Gäste. Er schaltete sich mit in den Angriff ein. In dieser Phase stand die Partie auf der Kippe.
Mit den durchgeführten Wechseln kam neue Belebung in den Angriff der Eintracht. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung nutzte Arian Amyn die herausragende Vorarbeit von Clinton Williams aus der eigenen Hälfte zum Sieg-Treffer. In der Folgezeit hätte die Eintracht die Partie noch deutlicher für sich entscheiden können. Längst wurde der Torwart der Gäste der beste Mann in seinem Team. Unter anderem hielt er aus zwei Metern einen Schuss von Clinton Williams.
„Schon in der ersten Halbzeit müssen wir mit drei oder vier Toren führen. Wir haben zu viele Gelegenheiten vertan“, sagte Eintracht-Trainer Apo Keseroglu anschließend. „Nach dem Wiederbeginn haben wir trotz eines Mannes mehr auf dem Platz zunächst nicht dominiert, der SSV Merten hat die zweite Luft bekommen, auch ausgeglichen und das Spiel blieb zunächst offen. Am Ende haben wir uns deutlich und hochverdient durchgesetzt. Ich bin damit sehr zufrieden.“
Tore: 1:0 Firat Tuncer (5./Foulelfmeter), 1:1 Wincent Suchanek (53./Hand-Elfmeter), 2:1 Arian Amyn (66.).
Eintracht Hohkeppel: Strauch, Bauens, Tuncer, Dogan, Gonzalez, Bilogrevic, Adahchur 77. Langer), Owusu (63. Osawe), Williams (93. Sancarbalaz), Saglam (68. Pinchuk), Strobl (63. Amin).

