Die Kreispolizei rät, bei Online-Anzeigen generell misstrauisch zu sein und gibt Tipps, wie man sich vor Online-Betrug schützen kann.
Mehrere Fälle in OberbergPolizei warnt vor Betrügern im Internet

Gleich mehrfach wurden Oberberger zuletzt bei Käufen im Internet betrogen.
Copyright: dpa (Symbolfoto)
Die Kreispolizei warnt vor Betrug bei Bestellungen im Internet und weist auf mehrere aktuelle Fälle in Oberberg hin. So hat ein Bergneustädter am Sonntag auf einer Social-Media-Plattform Werbung für Parfums gesehen und den Link zu einer Webseite angeklickt, die aussah wie die Seite einer namhaften Parfümerie-Kette. Er bestellte und erhielt auch eine Bestellbestätigung. Nachdem er bezahlt hatte, konnte er die Internetseite jedoch nicht mehr erreichen, schreibt die Polizei. Ähnlich ging es einer Wiehlerin, die Anfang Mai online bei einen großen Bluetooth-Lautsprecher bestellt und bezahlt hat, aber nie erhielt.
Handy war wohl gestohlen
Einen Kriminellen getroffen hat ein 21-Jähriger aus Remscheid, der online eine Kaufanzeige für ein Handy gesehen hatte. Er traf sich am Dienstag um 19.30 Uhr mit dem Verkäufer auf einem Discounterparkplatz in der Kölner Straße in Bergneustadt, um das Handy persönlich entgegenzunehmen und zu bezahlen. „Als er später versuchte, das Handy zu konfigurieren, wurde ihm eine Meldung angezeigt, dass das Handy möglicherweise Diebesgut sei“, schreibt die Polizei. Der Verkäufer war etwa 1,85 Meter groß, 30 bis 35 Jahre alt, hatte einen kurzen Bart, trug eine helle Jogginghose und fuhr einen silbernen SUV.
Hinweise nimmt die Polizei unter (0 22 61) 81 99-0 entgegen. Sie rät, bei Online-Anzeigen generell misstrauisch zu sein – vor allem, wenn das Impressum fehlt. Zudem sollte man nur in Onlineshops kaufen, in denen sichere Zahlungsarten wie ein Kauf auf Rechnung angeboten werden. Eine kurze Gegenrecherche über „Fakeshop-Finder“ der Verbraucherzentrale ist ratsam. Ist man trotz aller Vorsicht auf Betrüger hereingefallen, sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden. (lth)