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Fläche zu kleinSolarpark im Morsbacher Asbachtal ist vom Tisch

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Das Foto ist eine Nahaufnahm aus einem Solarpark.

Ein Solarpark wie dieser hätte im Asbachtal entstehen sollen. 

Nachdem der Gemeinderat die geplante Fläche stark reduziert hatte, ziehen sich Rheinenergie und Aggerenergie aus dem Projekt zurück.

Das Freiflächen-Photovoltaik-Projekt „Solarpark Asbachtal“ ist vom Tisch. In einer gemeinsamen Erklärung des Kölner Unternehmens Rheinenergie und der Gummersbacher Aggerenergie heißt es, dass nach der Entscheidung des Morsbacher Gemeinderates im März, die geplante Fläche auf rund die Hälfte zu reduzieren, das Vorhaben wirtschaftlich nicht mehr realisierbar ist.

Mit der nun vorgesehenen geringeren Leistung gingen wichtige Synergieeffekte verloren. Darüber hinaus sei bei Photovoltaikanlagen zunehmend der Einsatz eines Speichers erforderlich, um Netzanforderungen zu erfüllen und eine stabile Einspeisung gewährleisten zu können: „Diese zusätzlichen Investitionen stehen bei der reduzierten Projektgröße nicht mehr in einem wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zu den erwarteten Erlösen.“

Die Rheinenergie und die Aggerenergie stehen weiterhin grundsätzlich zum Ausbau der erneuerbaren Energien, so die beiden Unternehmen. Derzeit sind in Oberberg noch Anlagen in der Gummersbacher Ortschaft Lützinghausen und in Reichshof an der Autobahn 4 bei Hespert/Buchen im Gespräch. Mehrere größere Projekte plant die Rheinenergie im Kölner Raum.

Auf Nachfrage dieser Zeitung schildert Morsbachs Bürgermeister Jan Schumacher, dass er sich gewünscht hätte, dass das Projekt auf den vom Rat befürworteten Flächen weiterverfolgt worden wäre. Ob ein anderer Investor daran Interesse hat, ist derzeit noch nicht absehbar.