Die kleinen Flitzer aus Legosteinen wurden unter anderem durch handflächengroße Solarpanels angetrieben.
Taschenlampe statt SonneBeim Ferienspaß in Nümbrecht bauten Kinder eigene Elektroautos

Aus Legosteinen bauten die Kinder mit Solarzellen ausgestattete Autos.
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Begeistert feuerten die acht- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen sich gegenseitig an, während ihre aus Legosteinen gebauten kleinen Flitzer, angetrieben durch handflächengroße Solarzellen und Taschenlampen, über den Flur flitzten: Trotz der Ferienzeit ging es am Mittwoch hoch her in der Grundschule in Nümbrecht.
Die Sonne spielte beim Ferienspaß in Nümbrecht leider nicht mit
Im Rahmen des Ferienspaßprogramms der Gemeinde, unterstützt durch das Kreisjugendamt, fand ein kostenloser Solarworkshop der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen statt. Unter dem Motto „Flotte Flitzer mit Sonnenenergie“ lernten die Kinder von den zwei Bildungsbetreuerinnen Melanie Knevel und Marie Hartmann zunächst, wofür Energie benötigt wird und welche fossilen und erneuerbaren Energieträger es gibt. „Wir sind auch auf die Themen Treibhauseffekt und Klimawandel eingegangen. Teilweise wussten die Kinder schon sehr viel darüber, waren aber auch sehr neugierig und haben viel gefragt“, so Hartmann.
In der Theorie ging es zum praktischen Teil des Workshops. Jedes Kind durfte aus Legosteinen einen kleinen Flitzer bauen. Diese wurden an tragbare, kleine Solarpanels angeschlossen.
„Eigentlich wollten wir dann rausgehen und die Autos durch die Energie der Sonne zum Laufen bringen. Aber aufgrund der Wetterlage mussten wir das in die Schule verlegen“, erzählte Knevel. So wurde statt Sonnenschein nun das Licht von Taschenlampen genutzt.
Und das klappte super: Die Flitzer schossen von der Start- zur Ziellinie und begeistert rissen die Kinder die Arme in die Höhe. Am Ende der Veranstaltung bekam jedes Kind ein kleines faltbares Quizheft mit interessanten Fragen und Fakten unter anderem zum Thema Sonnenenergie.


