Besser hätte es nicht laufen können, sagt der Nümbrechter Rennstallchef Maik Steinhausen über die beiden WM-Läufe in Le Mans.
Volle Punktzahl in Le MansNümbrechter starten optimal in die WM der Seitenwagen 2026

Über die maximale Punktezahl freuten sich Harry Payne und Kevin Rousseau (M. v.l.) in Le Mans.
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Mit der maximalen Punkteausbeute ist der Steinhausen-Rennstall mit Pilot Harry Payne und Beifahrer Kevin Rousseau in Le Mans in die Seitenwagen-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Sowohl im Sprint- wie auch im Hauptrennen auf dem rund vier Kilometer langen Circuit Bugatti überquerte das Steinhausen-Gespann als Erstes die Ziellinie.
Nümbrechter bauten Vorsprung stetig aus
Dabei machte Payne schon beim Sprint von Anfang an mächtig Dampf: In dem über elf Runden angesetzten Rennen vergrößerte der Brite aus der Pole Position seinen Vorsprung stetig – in Runde sieben zeigten die Stoppuhren bereits elf Sekunden Abstand auf die Zweitplatzierten an. Durch eine Safety-Car-Phase rückte die Konkurrenz zwar wieder näher, den Sieg ließ sich Steinhausen aber nicht mehr nehmen.

Beim WM-Auftakt in Le Mans führte das dunkelblaue Steinhausen-Gespann das Feld in beiden Läufen an.
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Auch im Hauptrennen legten Payne/Rousseau vom besten Startplatz los und setzten sich Runde für Runde weiter von den Verfolgern ab. Nach einer Rennunterbrechung wegen eines Unfalls kam es zum erneuten Start, die verbleibende Distanz wurde auf fünf Runden festgesetzt. Das Dreirad aus dem Oberbergischen düste an die Spitzenposition und behielt diese auch bis ins Ziel.
„Besser hätte es nicht laufen können“, freute sich Rennstallchef Maik Steinhausen über 50 WM-Punkte.
