Handball-BundesligaVfL Gummersbach empfängt am Sonntag HC Erlangen in der Schwalbe-Arena

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VfL-Handballer Ellidi Vidarsson bei einem Sprungwurf.

Mit sieben Treffern trug Ellidi Vidarsson im Hinspiel zum deutlichen 37:31-Erfolg gegen den HC Erlangen bei.

Bei Spiel des VfL Gummersbach gegen Erlangen kommt es zum Duell der aktuellen Tabellennachbarn in der Handball-Bundesliga.

Im Duell der Tabellennachbarn empfängt der VfL Gummersbach am Sonntag, 16.05 Uhr, in der Schwalbe-Arena den HC Erlangen. Beide Mannschaft kassierten unter der Woche eine Niederlage. Doch während die Gummersbacher in Hannover nur knapp mit 27:28 verloren, gingen die Erlanger in eigener Halle mit 23:38 gegen den SC Magdeburg regelrecht unter. In beiden Spielen war es die mangelnde Chancenverwertung, die zur Niederlage führte.

VfL-Spieler ärgern sich laut ihrem Trainer am meisten über sich selbst

Das Ergebnis gegen Magdeburg gebe keineswegs das Spiel der Erlanger wieder, sagt VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson. Die hätten deutlich besser gespielt, was auch für die 18:31-Klatsche gegen die MT Melsungen und den knappen Erfolg (29:28) gegen GWD Minden gelte. „Wie wir gegen Hannover haben die Erlanger viele Bälle frei verworfen“, sagt Sigurdsson. Doch anders als bei den Gummersbachern kamen die HC-Torhüter gegen Magdeburg auf 14 Paraden.

Gegen Hannover habe sich sein Team freie Chancen herausgearbeitet, diese dann aber vergeben, blickt der VfL-Trainer zurück. Das galt gerade auch für so sichere Werfer wie Lukas Blohme, der beim 37:31-Hinspielsieg der Gummersbacher gegen Erlangen auf elf Tore bei 13 Versuchen kam. Nach den Auftritten gegen die Rhein-Neckar Löwen oder gegen Wetzlar, in denen sein Team gezeigt habe, wozu es fähig sei, sei die Fallhöhe groß, was auch zum Lernprozess gehöre, so Sigurdsson. Zumal sich die Spieler am meisten über sich selbst ärgern würden.

Gegen Erlangen können die Gummersbacher wieder auf eine volle Halle setzen. Ob Miro Schluroff, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert, wieder auflaufen kann, ist fraglich. Dagegen ist Finn Schroven, der nach einer Infektion ohne Training mit nach Hannover gereist war, wieder fit. Ob der Halbrechte Nemanja Zelenovic nach seiner Schulteroperation überhaupt noch einmal in dieser Saison auflaufen wird, dazu wagt Sigurdsson keine Prognose.

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