Nächster Brocken für den VfLGummersbach erwartet in der Handball-Bundesliga den THW Kiel

Lesezeit 2 Minuten
Eine Handballmannschaft steht im Kreis zusammen, die Spieler liegen sich in den Armen und feiert hüpfend den Sieg.

Groß war die Freude beim VfL nach dem Abpfiff in Leipzig, doch bleibt nur wenig Zeit den Erfolg zu genießen.

Am Sonntag, 16.05 Uhr empfangen die Gummersbacher Handballer in der Schwalbe-Arena den Bundesligisten THW Kiel.

Die Handball-Euphorie in Gummersbach ist so groß wie schon lange nicht mehr und das Spiel gegen den Tabellenzweiten THW Kiel am Sonntag, 16.05 Uhr, in der Schwalbe-Arena seit Wochen ausverkauft.   So haben die Gummersbacher wenig Zeit, den 34:30-Erfolg beim SC DHfK Leipzig zu genießen, bevor sie vor einem echten Härtetest stehen.

„Kiel hat eine überragende Mannschaft“, sagt VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson über den Club, für den er von 2012 bis 2014 auflief und mit dem er zweimal Deutscher Meister wurde. Zwar konnten die Kieler ihr selbstgestecktes Ziel nach Bukarest und Berlin auch das dritte Topspiel innerhalb von sieben Tagen zu gewinnen, nicht erfüllen, an ihrem Favoritenstatus gegen den Aufsteiger ändert das aber nichts.

In der Champions League zogen sie am Mittwoch trotz der 31:32-Niederlage im Rückspiel gegen Bukarest ins Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain ein und in der Bundesliga lag zwischen den beiden Partien das Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin. Beim 36:29-Erfolg machte einmal mehr Kiels Torhüter Niklas Landin den Unterschied aus mit unglaublichen 23 Paraden.

VfL-Trainer warnt vor der variablen Angriffsstärke des Gegners

„Wir freuen uns unglaublich darauf, die Kieler in der Schwalbe-Arena zu begrüßen“, blickt VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson auf die Partie. Die Gäste seien in der Breite hervorragend besetzt, verfügten über eine große Explosivität und seien variabel im Angriff, beschreibt er die Kieler. Die könnten sich bei der Enge, die an der Tabellenspitze herrsche, nicht erlauben, Punkte leichtfertig abzugeben. Und doch müsse sich sein Team auch nicht verstecken. „Es ist wichtig, dass die Jungs merken, dass wenn sie zusammen spielen, sie auch den Topteams etwas entgegenzusetzen haben“, nennt Sigurdsson eine Erkenntnis aus dem Spiel gegen Leipzig.

Über 60 Minuten hatten die Gummersbacher konstant gespielt und sich keine längeren Schwächephasen erlaubt. Vor allem aber hatten sie die nötige Aggressivität in der Abwehr gezeigt und damit die Leipziger Angreifer zu Fehlern gedrängt. „Wir haben die Rückraumspieler frühzeitig attackiert“, freute sich   Sigurdsson.

Am Freitag hatten seine Spieler frei, ehe sie sich am Samstag auf den THW Kiel vorbereiten. Mit der Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen enden dann am Ostersonntag die Partien des VfL gegen die Spitzenteams der Bundesliga.

Nachtmodus
KStA abonnieren