Abo

UntersuchungshaftPolizei nimmt zwei 16-Jährige nach Brandstiftungen in Wiehl fest

1 min
Handschellen hängen am Gürtel eines Polizisten

Die Brände im Zeitraum zwischen dem 29. April und dem 3. Juni hatten die Wiehler in Atem gehalten.

Die Jugendlichen aus Wiehl und Reichshof gelten als dringend tatverdächtig, die Feuer in Wiehl gelegt zu haben.

Im Zusammenhang mit der Brandserie von Ende April bis Anfang Juni in Wiehl hat die Polizei am Dienstag zwei dringend tatverdächtige Jugendliche festgenommen. Die beiden 16-Jährigen aus Wiehl und Reichshof sitzen nun in Untersuchungshaft, berichtet die Polizei.

Brandstifter zündeten mehrfach Mülltonnen an

Die Brände im Zeitraum zwischen dem 29. April und dem 3. Juni hatten die Wiehler in Atem gehalten. Zu nächtlicher Stunde waren mehrfach Mülltonnen angezündet worden, die Flammen griffen auch auf Autos, Carports, Garagen und einen Schuppen über. Nur weil die Brände frühzeitig entdeckt wurden und die Feuerwehr eingriff, waren keine Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei Bränden in der Nacht auf den 23. Mai hatten Zeugen zwei Verdächtige flüchten sehen. Gegen die beiden 16-Jährigen habe sich nach umfangreichen Ermittlungen der Kripo ein dringender Tatverdacht ergeben, heißt es nun im Polizeibericht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Köln Haftbefehl gegen die Jugendlichen. Am Dienstagmorgen wurden sie von Kripobeamten festgenommen. Nach einer Anhörung der Beschuldigten ordnete das Amtsgericht gegen sie Untersuchungshaft an. (ag)