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Familienzirkus Florida
Tierdressuren und Akrobatik in Wipperfürth

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Der Zirkus Florida präsentiert verschiedene Tierdressuren, unter anderem mit Dromedaren. Zu den exotischen Tieren gehört auch eine Schlange.

Wipperfürth – Der Zirkus ist wieder in der Stadt. Diesmal gastiert der Zirkus Florida auf den Ohler Wiesen und er hat einen ganz besonderen Schwerpunkt: Tiere. „Mehr als 60 Tiere sind an der Show beteiligt“, sagt Zirkusdirektor Mike Lauenburger. Zu den exotischen Tieren zählen Kamele. Dromedare, Wallabys, Lamas und Schlangen, aber auch Esel, Ponys, Pferde, Tauben, Ziegen, Gänse, Enten und Hunde sind in der zweistündigen Vorführung des Familienzirkus zu sehen.

Im Streichelzoo gibt es noch Kaninchen und Meerschweinchen. Ein Rundballen Heu wird jeden Tag an Futter benötigt, dazu noch Hundefutter und Kleintierfutter.

Dressur mit Kamelen und Friesenpferden 

Neben den Tieren, unter denen die Kamele und die beiden Friesenpferde schon allein durch ihre Größe beeindrucken, präsentieren die Zirkusmitglieder aber vor allem eine Menge Artistik. Ob am Trapez, auf der Rolle, am Boden, bei der Kraftballance oder Feuerspucken, jeder sei mehrfach im Einsatz, so Lauenburger. Die Vertikalakrobatik am Seil ist auch ein besonderer Höhepunkt. Natürlich wird das Programm von Musik untermalt und lustig wird es auch. Denn ein Clown darf in keinem Zirkus fehlen.

Die Vorstellungen finden am heutigen Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr statt, und am Montag geht es um 11 Uhr im Zelt los, das Platz für rund 600 Zuschauer bietet.

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Seit 14 Jahren ist Mike Lauenburger mit seiner Frau Stella Cramer sowie Selina, Mike, Vivian, Julius, Manolito, Dieter und Musiker Stefan Mörke selbstständig. Doch die Zirkustradition in der Familie ist viel älter. „Wir sind in der siebten Generation Zirkusleute“, sagt Lauenburger. Und der Tradition verpflichtet und dazu gehört für ihn auch die Tierdressur. Die Tiere stünden bei ihnen an erster Stelle, betont er und begegnet damit der oft geäußerten Kritik, dass Tiere im Zirkus nichts verloren hätten. Die Tiere würden artgerecht gehalten und von einer Tierpflegerin betreut. 

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