Für den Dieringhauser ist das Rennen, das auch durch Wipperfürth im Oberbergischen führt, quasi ein Heimspiel.
Rund um KölnRennradprofi Julian Borresch aus Dieringhausen fährt bei Elite als 64. ins Ziel

In Agathaberg kämpften sich die Radprofis um Julian Borresch (M.) den steilen Berg hoch.
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Als 64. fuhr Rennradprofi Julian Borresch (Foto, M.) am Sonntag bei der 108. Auflage des Radklassikers „Rund um Köln“ bei der Elite ins Ziel. Für den Dieringhauser ist das Rennen, das von Köln aus durch den Rheinisch-Bergischen-Kreis und durch Wipperfürth im Oberbergischen führt, quasi ein Heimspiel. Borresch mit der Nummer 164 war für das siebenköpfige Rembe-Radteam an den Start gegangen.
In Wipperfürth konnten die Zuschauer das Rennen gleich an mehreren Orten hautnah erleben. An den Start gingen neben der Elite auch Hobbysportler beim Jedermann-Rennen. Insgesamt waren mehr als 8600 Menschen aufs Rad gesteigen und fuhren über Distanzen von 30, 60 oder 120 Kilometer – so viele wie nie zuvor.
Rennrad-Elite muss bei „Rund um Köln“ 2060 Höhenmeter meistern
Die Profis fahren 191 Kilometer mit 2060 Höhenmetern. In Agathaberg musste die Radelite samt Julian Borresch die mit 27 Prozent höchste Steigung der Strecke meistern – und das zweimal. Der Bürgerverein Agathaberg sorgte am Rand für Stimmung. Durchfahrten gab es zudem in Thier (auch hier hatte sich der hiesige Bürgerverein als Unterstützer platziert), Wipperfeld und in der Wipperfürther Altstadt.
Gewinner des Profirennens, bei dem 129 Fahrer ins Ziel kamen, war der Neuseeländer Laurence Pithie vom Team Redbull-Bora-hansgrohe. (lth)