Für die beiden Schwerstverletzten, 30 und 33, kam trotz sofortiger Reanimierung jede Hilfe zu spät. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Tödlicher UnfallBei einer Kollision zwischen Wipperfürth und Hämmern sterben zwei Menschen

Ein VW Golf älteren Baujahrs wurde bei dem Unfall in Wipperfürth am Freitag völlig zerstört. Ein 30-Jähriger und seine 33 Jahre alte Begleiterin starben bei der Frontalkollision.
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Zwei Todesopfer hat am frühen Freitagabend ein schwerer Unfall in Wipperfürth gefordert. Nach Angaben der Polizei starben ein 30-Jähriger aus Wipperfürth und seine 33 Jahre alte Begleiterin. Kurz nach 19.20 Uhr waren auf der Lenneper Straße (Bundesstraße 237) zwischen Wipperfürth und der Ortschaft Hämmern zwei Fahrzeuge frontal kollidiert.
Die beiden Getöteten saßen in einem Golf älteren Baujahrs der Modellreihe 2. Durch die Wucht des immensen Aufpralls waren sie in dem Wrack des Wagens eingeklemmt worden. Die Kräfte der Wipperfürther Feuerwehr waren innerhalb kürzester Zeit am Unfallort und befreiten den Mann und die Frau mittels einer Sofortrettung. Trotz aller Bemühungen bei der sofortigen Reanimierung starben die beiden Schwerstverletzten. Jede Hilfe kam zu spät, sie sollen, so heißt es, keine Chance gehabt haben.

Ein spezialisiertes Unfallteam der oberbergischen Polizei sichert Spuren nach dem schweren Unfall auf der Bundesstraße 237. Die Arbeiten dauerten bis weit nach Mitternacht an.
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Der Fahrer in dem zweiten Fahrzeug, ein 19-Jähriger aus Wipperfürth, hatte leichte Verletzungen davongetragen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr habe nicht bestanden, heißt es. Auch der Hyundai des Wipperfürthers wurde völlig zerstört.
Es waren zahlreiche Kräfte von Polizei, der Wipperfürther Feuerwehr und des Rettungsdienstes an der Unfallstelle in Höhe des Neye-Flugplatzes im Einsatz. Die Bundesstraße war über Stunden bis in die späte Nacht hinein für den Verkehr gesperrt, auch weit nach Mitternacht war die Polizei dort mit der Spurensichtung beschäftigt.
Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauerten am Wochenende weiterhin an, ließ die Polizei dann kurz nach 0 Uhr wissen, jetzt werde der Hergang des Unfalls rekonstruiert. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam des Oberbergischen Kreises ist ebenso für diese Arbeiten hinzugezogen worden. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.
Für die Rettungskräfte war es ein außerordentlich belastender Einsatz, weshalb sich ein PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) zur Betreuung bereithielt. Zudem wurde ein Notfallseelsorger zur Unfallstelle gerufen.
Bereits im Laufe des späten Freitagabends hatten sich die Hinweise gemehrt, dass zwei Menschen bei dem Unfall ihr Leben verloren hatten. Bis Mitternacht allerdings lag keine offizielle Bestätigung der Polizei vor. Dem Vernehmen nach konnten nicht alle Angehörigen der Getöteten und des Verletzten umgehend erreicht werden.
Der entstandene Sachschaden liegt nach Auskunft der Polizeibehörde im mittleren fünfstelligen Bereich.

