Der Tischtennis Club Bärbroich feiert im März fünf Jahre Ping-Pong-Parkinson-Abteilung mit einem Turnier.
Ping-Pong-ParkinsonSo bleiben Erkrankte in Bergisch Gladbach am Ball

Regelmäßiges Tischtennistraining ist gut für die Gesundheit. Die Organisation Ping-Pong-Parkinson unterstützt das Angebot für an Parkinson Erkrankte.
Copyright: Christopher Arlinghaus (Archivfoto)
Regelmäßiges Tischtennistraining ist gut für die Gesundheit – bei Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, kann es sogar „nachweislich die begleitenden Symptome der Erkrankung verbessern“. Das berichtet der Tischtennis Club Bärbroich (TTC) in einer Presseinformation anlässlich des fünfjährigen Bestehens seiner Abteilung Ping-Pong-Parkinson (PPP). Das Jubiläum wird Ende März mit einem Turnier gefeiert.
Die PPP-Abteilung mit bereits mehr als 40 Mitgliedern aus Bergisch Gladbach und der Umgebung trifft sich regelmäßig zum Training und teils auch privat zu gemeinsamen Events. Dabei geht es immer auch um Wissens- und Erfahrungsaustausch, etwa zu Entwicklungen bei der Erforschung von Medikamenten oder Tipps zu spezialisierten Reha-Kliniken .
PPP-Mannschaft holte 2025 den „Bergischen Cup“
Für das Training im Vereinsheim „TTreff“ in Herkenrath stehen ein Übungsraum mit vier Platten, ein umfangreiches Trainingsangebot und Unterstützung durch einen Trainer des TTC zur Verfügung. Ihren jüngsten Erfolg feierte die PPP-Mannschaft, als sie sich 2025 beim „Bergischen Cup“ gegen vier weitere PPP-Mannschaften aus Olpe-Wenden, Rönsahl, Wipperfürth und Wuppertal durchsetzen konnte. Darüber hinaus spielen einzelne Mitglieder der Gruppe inzwischen auch erfolgreich in Mannschaften der Hobbyliga mit.
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Ihr fünfjähriges Bestehen will die PPP-Abteilung am 28. März mit einem großen Turnier - dem Strunde-Cup - in der Dreifachturnhalle des Gymnasiums Herkenrath feiern. Die erwarteten 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alle sind an Parkinson erkrankt, kommen von befreundeten Stützpunkten aus Köln, Bonn, Wuppertal, Wipperfürth, Rönsahl und Wenden. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Bürgermeister Marcel Kreutz übernommen. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela wird das Turnier gegen 10 Uhr mit einem Match gegen einen Spieler oder eine Spielerin aus der Gruppe eröffnen.
Deutschlandweit gibt es fast 400.000 Betroffene. Die inzwischen international aufgestellte Organisation Ping-Pong-Parkinson (PPP) wurde 2017 in den USA gegründet. Der deutsche PPP-Zweig hat seinen Sitz in Nordhorn.

