Der Wupperverband registrierte zum Teil weniger als die Hälfte der üblichen Regenmenge
Rhein-BergEin sonniger April brachte wenig Regen

Die Zahl der Sonnenstunden war im April mit in Summe 240 Stunden überdurchschnittlich hoch.
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Auch wenn es in den vergangenen Tagen Anfang Mai kühl und nass war – im Trend der letzten Monate ist es zu trocken. Wie der Wupperverband meldet, liegt das aktuelle Wasserwirtschaftsjahr (1. November 2025 bis 31. Oktober) 2026 nach der Hälfte der Monate beim Niederschlag deutlich im Minus. Von November bis Ende April fielen den Angaben zufolge an der Messstelle Bever-Talsperre insgesamt 485 Liter pro Quadratmeter. Im Durchschnitt fallen in diesen sechs Monaten an dieser Messstelle rund 690 Liter Regen. Es hat also bislang rund 200 Liter weniger als im Durchschnitt geregnet.
Die Talsperren des Wupperverbands sind aktuell je nach Einzugsgebiet und Aufgabe unterschiedlich gefüllt. An der Messstelle Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre wurden im vergangenen Monat 37 Liter gemessen, das Mittel liegt dort bei 69 Litern. Auch an der Messstation Bever-Talsperre in Hückeswagen lag die Regenmenge bei 33 Liter pro Quadratmeter. Der Wert liegt deutlich unter dem Monatsmittel von 83 Litern.
Trinkwassertalsperre Große Dhünn hat Füllstand von 58 Prozent
In den letzten zehn Tagen des Aprils sei kein Niederschlag gefallen, so der Wupperverband weiter. In der Trinkwassertalsperre Große Dhünn betrug der Füllstand in der Hauptsperre Anfang Mai 58 Prozent.
Zugleich meldet der Deutsche Wetterdienst DWD mit einer Durchschnittstemperatur von 9,8 Grad einen verhältnismäßig warmen April. Auch die Anzahl der Sonnenstunden war mit in Summe 240 Stunden überdurchschnittlich hoch. (ahi)
