Im vergangenen und in diesem Jahr sind in der Gemeinde bereits 128 neue Kita-Plätze entstanden und weiterer Ausbau beschlossen worden.
Hohe NachfrageMehrere Kitas in Kürten planen Ausbau des Betreuungsangebotes

In Kürten ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen weiterhin hoch.
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Noch sind Sommerferien. Mitte August sind sie zu Ende, und dann öffnen auch die Kindergärten, Kindertagesstätten und die übrigen Einrichtungen bei der Tagesbetreuung für Kinder wieder. Ein neuer Jahrgang an Kindern wartet auf Aufnahme.
Für Kürten ist es nicht anders als in den umliegenden Kommunen: In der bergischen Gemeinde ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen weiterhin hoch. Im vergangenen und in diesem Jahr hat sich in Kürten jedoch einiges getan. 128 neue Plätze sind entstanden, für fünf bestehende Einrichtungen sind Maßnahmen zum Platzausbau beschlossen, in Arbeit oder bereits umgesetzt.
Drei weitere Maßnahmen sollen die vorhandenen Plätze sichern. Ein Ausbau ist zwingend, denn zuletzt hieß es aus dem zuständigen Kreisjugendamt, dass nur noch geringe freie Unterbringungskapazitäten zur Vergabe zur Verfügung stehen.
Positive Signale aus Biesfeld und Bechen
Sehr positiv sieht es aus im Familienzentrum der Guten Hand in Biesfeld. Fachkräfte für die neue, die sechste Gruppe sind gefunden, im August wird die Gruppe gestartet. Vier Plätze unter drei Jahre und 16 Plätze für Überdreijährige wird es geben, 20 insgesamt.
Positiv schaut es auch aus in Bechen. Hier laufen Vorplanung für einen Erweiterungsbau für eine dritte Kita-Gruppe der katholischen Kita St. Antonius Einsiedler in Bechen. Eine Vorplanung ist in Arbeit, ebenfalls eine Kostenkalkulation. Nach den Sommerferien soll der Jugendhilfeausschuss über diese Maßnahme entscheiden.
Auch bei den Botzeknööfen in Kürten könnte es einen Ausbau um eine Gruppe geben; allerdings gibt es hier eher Fragezeichen. Laut Kreisjugendamt ist dies nach aktueller Einschätzung schwierig zu realisieren. Die Gespräche sind dazu sind aber nicht abgeschlossen. Die Sanierung des Flachdachs ist hingegen geprüft, der Jugendhilfeausschuss hat die Maßnahme geprüft, Anträge auf Fördermittel des Bundes und des Landes laufen.
Erste Gespräche zu Kita-Ausbau in Eichhof
Eine zweite Waldgruppe ist Wunsch der Caritas-Kita in Olpe. Der Kreis ist hier aber noch in Gesprächen, eine Umsetzung wird als schwierig angesehen. Die bisherige Waldgruppe erfreut sich großer Beliebtheit, unterhalb des Dorfplatzes gruppiert sich alles um einen großen Bauwagen. Sanierung und Ausbau der Küche im Kitagebäude sind vollständig abgeschlossen.
Ein Ausbau der Kita am Familienzentrum Kreisel in Eichhof erscheint aktuell zumindest vorstellbar. Der Kreis berichtet von ersten positiven Gesprächen mit der Elterninitiative, die Kita um ein oder zwei Gruppen zu erweitern. Um auszubauen, müsste auch das vorhandene Grundstück erweitert werden. Die Kita liegt in Eichhof in Nachbarschaft eines neugebauten großen Wohngebäudes und zur alten Schule des Dorfes.


