Auch Vereinslokal und Flutlicht erneuertSV Bechen weiht neuen Kunstrasenplatz ein

Szene aus dem Einweihungsspiel im Herbst 2013.
Copyright: Jürgen Dehniger (Archivbild)
Kürten – Der SV Bechen hat so einiges zu feiern am Wochenende. Vor allem den neuen Kunstrasenplatz, für den sich der Klub anstelle des bisher genutzten Naturrasens entschieden hat. Die 14 Mannschaften, viele aus dem Jugendbereich, hätten die Spielkapazität des bisherigen Untergrunds gesprengt, berichten Marc Pütz (erster Vorsitzender) und Marc Beer (zweiter Vorsitzender).
Vor acht Jahren, als die Eselsdörfler von Asche auf Natur umstellten, galt das neue Naturgrün als Top-Lösung, eine besondere Technik mit Bau eines Tiefenbrunnens sollte auf lange Sicht das Spiel auf Naturrasen sichern. Zur Einweihung feierten die Bechener damals drei Tage lang, auch mit einem Spiel von Bundesliga-Allstars wie Klaus Toppi Toppmöller (Trainer), Schiedsrichterlegende Walter Eschweiler und den Profis Thomas Häßler, Matthias Scherz und Oliver Neuville gegen die Helferauswahl des SV Bechen (20:5 für die Profis).
SV Bechen hat Flutlicht und Vereinslokal saniert
Jetzt sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen, und an zwei Tagen wird erneut Einweihung gefeiert. Am Samstag, 30. Oktober, ab 9.30 Uhr beginnt das Fest mit dem „Tag der Jugend“ – Liga- und Freundschaftsspiele des Nachwuchses. Am Sonntag folgen ab 10.30 Uhr Senioren- und Freundschaftsspiele und die Einweihung des Platzes um 12 Uhr. An beiden Tagen gibt es Leckeres zu Essen für die Besucher und die Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch.
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Modernisiert hat der Verein zwischenzeitlich auch seine LED-Flutlichtstrahler, mit Hilfe des Landes NRW aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“. Renoviert hat der Klub auch seine „Försterstube“. Das Vereinslokal auf der Anlage in Altensaal kann ab sofort wieder für private Feiern gemietet werden.
Ein wenig werden die Festtage auch zum Nachfeiern des 90-jährigen Vereinsbestehens 2020 genutzt, die wegen der Corona-Pandemiehatten ausfallen müssen. Die Fußballhistorie reicht bis in die 1920er-Jahre zum Vorläuferverein Sportfreunde Neuensaal zurück.



