Für 235.500 Euro wird die Wendeschleife erneuert. 45 Prozent der Gesamtkosten sind für den barrierefreien Umbau und werden vom Land bezahlt.
HaltestellenumbauIn Altenberg kann man bald barrierefrei in den Bus steigen

Der Buswendeplatz in Altenberg wird barrierefrei umgebaut.
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Barrierefrei soll die Bushaltestelle „Altenberg“ künftig sein. Seit Mitte Januar wird daher an der Busschleife unweit der Einmündung der Hauptstraße in die Altenberger Dom-Straße gearbeitet. „An der Bushaltestelle Altenberg wird der Wartebereich verbreitert, auf eine Bordsteinhöhe von 18 Zentimetern angehoben und mit taktilen Elementen ausgestattet“, erläutert die Gemeindeverwaltung. Taktile Elemente sind tastbare Orientierungshilfen, meist in den Boden eingelassene Rillen, die blinden und sehbehinderten Menschen die sichere Fortbewegung ermöglichen sollen.
Im Zuge der Arbeiten werde auch die Asphaltoberfläche der Busschleife erneuert. Zusätzlich werde die fußläufige Verbindung über den Dhünnweg zur Ludwig-Wolker-Straße barrierefrei fortgesetzt und dafür in der Höhe reguliert. Der Umbau geschehe mit Blick auf die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, nach der allen Bürgern die gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) möglich sein muss. „Auf Grund dieser Forderungen wurden die Bushaltestellen im Gemeindegebiet priorisiert und werden entsprechend umgebaut“, so die Verwaltung.
Die Haltestelle wird weiterhin von Linienbussen angefahren
Die Haltestelle wird seit Beginn der Arbeiten von den Busse weiter im Regelbetrieb angefahren, allerdings wandern die provisorischen Ein- und Ausstiegsbereiche je nach Baufortschritt. Nur während der Erneuerung der Deckschicht, das hatte die Verwaltung bereits im Januar angekündigt, müsse die gesamte Busschleife für etwa zwei Tage gesperrt, müssten die Busse über die Wendeschleife der Ludwig-Wolker-Straße umgeleitet werden.
Der Umbau der Haltestelle Altenberg koste insgesamt rund 235.500 Euro, so die Verwaltung auf Nachfrage. Die Umsetzung der Barrierefreiheit an der Haltestelle, die etwa 45 Prozent der Gesamtbaukosten ausmacht, werde vom Zweckverband go.Rheinland GmbH mit Landesmitteln zu 100 Prozent gefördert. Mit den Ausführungsarbeiten wurde laut Verwaltung das Bauunternehmen IDH - Innovative Dienstleistungen Habers aus Overath beauftragt.

